Sie ist in jeder Beziehung ein scharfes Kaliber: Angelina Jolie, Shooting Star des Jahres 2000 und Oscar-Preisträgerin für die beste Nebenrolle ("... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max12/kuk12/kuk04/u1204051/b150x150.jpg Angelina Jolie

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Angelina Jolie


  • Bürgerlicher Name
    Angelina Jolie Voight
  • Geburtstag
    04.06.1975
  • Geburtsort
    Los Angeles, Kalifornien

Sie ist in jeder Beziehung ein scharfes Kaliber: Angelina Jolie, Shooting Star des Jahres 2000 und Oscar-Preisträgerin für die beste Nebenrolle ("Durchgeknallt"), verewigte sich nicht erst mit ihrer menschgewordenen Ausgabe des sexy Supergirl und Cyber Babes Lara Croft in der Leinwandversion des Videospiels "Tomb Raider" (2001) und Sequel (2003) in den Annalen der Filmgeschichte.

An ihrer Seite als Lord Croft spielte ihr Vater Jon Voight, von dem sie neben der Begabung zweifellos ihren Schmollmund geerbt hat. "Lara Croft", als Trilogie konzipiert, wurde teilweise in Kambodscha (erstmals wieder seit 1964, als "Lord Jim" entstand) gedreht.

Angelina Jolie wurde 1975 in Los Angeles geboren und lernte ihren Beruf am berühmten Lee Strasberg Institute in New York, trat in Musikvideos und in TV-Filmen auf, bevor sie als Mitglied der "Hackers" um Johnny Lee Miller bekannt wurde.

Ihren Partner Miller heiratete Jolie 1995, 1999 ließ sich das Paar wieder scheiden. In dem Ensemblefilm "Leben und Lieben in L.A." war Jolie eine der vier Töchter von Gena Rowland und verliebte sich in einer Disco in den aidskranken Ryan Philippe. Im Jahr ihres Oscar-Erfolges war sie als Assistentin von Denzel Washington in "Der Knochenjäger" auf der Jagd nach einem Serienkiller, in Mike Newells "Turbulenzen" die abgedrehte Frau eines Piloten im Tower, die von John Cusack verführt wird, und die Autodiebin in "Nur noch 60 Sekunden". In "Durchgeknallt" war sie die exaltierte Lisa, die mit ihren ständigen Ausbruchsversuchen das Personal einer psychiatrischen Klinik in Atem hält, sich mit der Neuen (Winona Ryder) anfreundet und mit ihr nach Florida fliehen will.

Wie Lisa, die das System der Anstalt durchschaut, bewegte sich Jolie privat lange Zeit ungehemmt in der Party- und Drogenszene und der Film- und Videowelt und war für ihre mangelnde Disziplin berüchtigt. Kein Wunder, dass man sie für die Rolle der sexy Amazone Lara Croft vertraglich verpflichtete, während der Dreharbeiten pünktlich um 23 Uhr im Bett zu liegen.

2002 trennte sich Angelina Jolie von ihrem zweiten Ehemann, dem Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Billy Bob Thornton, der auch in "Turbulenzen" als ihr Gatte zu sehen war, nachdem beide immer wieder mit Aufsehen erregenden Details ihres filmreifen Beziehungslebens Schlagzeilen gemacht hatten. Gemeinsam adoptierte das Skandalpärchen 2002 einen kambodschanischen Jungen, der Jolie auch während der Dreharbeiten zu dem romantischen Kriegsdrama "Beyond Borders" nach Afrika begleitete.

In dem Animationsfilm "Große Haie - Kleine Fische" (2004), lieh Angelina Jolie einem sexy Fisch ihre Stimme. Nach dem Serienkiller-Thriller "Taking Lives" mit Ethan Hawke als Partner und unter der Regie von D. J. Caruso war sie als Mutter des Feldherrn "Alexander" in dem von Oliver Stone aufwändig umgesetzten Historienepos zu sehen.

Zusammen mit Brad Pitt spielte sie 2005 in "Mr. & Mrs. Smith" ein Ehepaar, das aus Langeweile zu Auftragskillern wird, die plötzlich aufeinander angesetzt werden. Kurz danach trennte sich Pitt von Langzeitlebensgefährtin Jennifer Aniston und gründete mit Jolie eine Familie.

Robert De Niros zweite Regiearbeit "Der gute Hirte" beschäftigte sich mit der Gründung der CIA: Als Senatorentochter Clover wird Jolie von Edward Wilson (Matt Damon) geehelicht, der seinen Karrierepflichten nachkommt und im europäischen Ausland eingesetzt wird.

"Die Legende von Beowulf" - ein Fantasyfilm im Motion Capture Verfahren - zeigte sie als Mutter des Monsters Grendel und in Michael Winterbottoms Drama "Ein mutiger Weg" war sie die schwangere Frau eines in Pakistan entführten und anschließend ermordeten Journalisten. Neben James McAvoy und Morgan Freeman stand sie in "Wanted", der gleichnamigen Filmversion von Mark Millars Comicroman, als Agentin Fox im Rampenlicht. In "Kung Fu Panda" arbeitete Jolie auch erneut als Synchronsprecherin.

In Clint Eastwoods Top-Drama "Der fremde Sohn" glänzte sie als Mutter, die ein nach einer Entführung von der Polizei angeblich zurückgebrachtes Kind nicht als ihren Sohn akzeptieren will. Im Agententhriller "Salt", der nach dem Ausstieg von Tom Cruise extra für eine weibliche Heldin umgeschrieben wurde, gerät sie zwischen die Fronten von CIA und russischem Geheimdienst.

In Florian Henckel von Donnersmarcks Hollywood-Debüt, dem Agententhriller "The Tourist", bringt sie nun als mysteriöse Elise Johnny Depp in Bedrängnis.

Angelina Jolie ist mittlerweile Mutter von sechs Kindern. Von ihrem Lebensgefährten Brad Pitt hat sie drei leibliche Kinder, ein Mädchen und ein im Juli 2008 geborenes Zwillingspärchen. Die älteren drei Kinder sind adoptiert.

  • Bürgerlicher Name
    Angelina Jolie Voight
  • Geburtstag
    04.06.1975
  • Geburtsort
    Los Angeles, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Marcheline Bertrand (verstorben)
    Vater: Jon Voight (Schauspieler)

    Bruder: James Haven Voight (Regisseur)

    Ehemänner:
    Johnny Lee Miller (1996 - 1999)
    Billy Bob Thornton (2000 - 2003)

    Lebenspartner:
    Brad Pitt (seit 2005)

    Kinder:
    Adoptivsohn: Maddox Jolie-Pitt (seit 2002)
    Adoptivtochter: Zahara Marley Jolie-Pitt (seit 2005)
    Tochter: Shiloh Nouvel Jolie-Pitt
  • Autogrammadresse
    c/o Geyer Kosinski
    950 - 955 South Carrillo Drive
    Suite 300
    Los Angeles, CA 90048
  • Links
    http://www.souliejolie.com (Fan-Seite)

Die Berlinale mit Angelina Jolie im Zeichen von Film, Blut und Honig

Auch wenn das Thermometer gerade bundesweit in den Keller rutscht - eine "Eis-Berlinale" wie vor zwei Jahren ist offenbar nicht zu befürchten.

Großansicht Am 9. Februar öffnet die 62. Berlinale ihre Pforten - unter anderem für Angelina Jolies Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg (Foto: Wild Bunch (Central))

Am 9. Februar öffnet die 62. Berlinale ihre Pforten - unter anderem für Angelina Jolies Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg (Foto: Wild Bunch (Central))

Zumindest attestieren die Wetterdienste, dass die Temperaturen bis zur Eröffnung wieder in den einstelligen Minusbereich zurückkehren. Ob Frost oder nicht: Die Berlinale, die am 9. Februar ihre Pforten öffnet, wird keinen Besucher kalt lassen. Zu viel gibt es zu entdecken! Neben den 395 gezeigten Filmen locken an den elf Festivaltagen zahllose Partys, Empfänge und Diskussionsrunden - und natürlich die Stars am roten Teppich.

Viele Regisseure erzählen in ihren Filmen von einer Welt im Umbruch. Darunter auch ein prominentes Regiedebüt: Hollywoodstar Angelina Jolie stellt "In the Land of Blood and Honey" vor, ein Film über den Bürgerkrieg in Bosnien, der der humanitär engagierten Schauspielerin eine Herzensangelegenheit war.

Deutschlands Hollywood-Exportschlager Diane Kruger gibt die französische Königin Marie Antoinette, die von den Unruhen der Französischen Revolution erfasst wird, in dem Historiendrama "Leb wohl, meine Königin!", dem diesjährigen Berlinale-Eröffnungsfilm.

Dänemarks Superstar Mads Mikkelsen ist ebenfalls in einem königlichen Drama zu sehen, in "Die Königin und der Leibarzt" spielt er den Doktor der dänischen Königin Caroline Mathilde. Der Arabische Frühling, der vor einem guten Jahr begann, zieht sich durch alle Sektionen und zahlreiche Diskussionen.

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Selbst der oft vergessene Kontinent Afrika rückt in den Fokus und erzählt von Menschen auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Der asiatische Film ist traditionell stark in allen Reihen vertreten, etwa mit bei Cineasten heiß gehandelten philippinischen "Skandalfilmer" Brillante Mendoza. Auch Angelina Jolies Ex-Mann, der Schauspieler Billy Bob Thornton, wechselt alle Jahre wieder auf den Regiestuhl, in Berlin hat er die starbesetzte Culture-Clash-Komödie "Jayne Mansfield's Car" im Gepäck.

Tom Hanks und Sandra Bullock sind die Protagonisten in dem oscarnominierten 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", während "Twilight"-Star Robert Pattinson auf dem roten Teppich für Kreischalarm sorgen sollte - er spielt im Paris des 19. Jahrhunderts angesiedelten Bel Ami" einen eleganten Liebhaber - u.a. von Uma Thurman und Christina Ricci. Clive Owen beglückt die Berliner dagegen anlässlich der Premiere des britischen Thrillers "Shadow Dancer".

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Auch in diesem Jahr ist Berlinale natürlich DAS Schaufenster für den deutschen Film. Insgesamt 87 deutsche Filme und Koproduktionen laufen in den verschiedenen Sektionen. Auch im Wettbewerb wird geklotzt, gleich drei Schwergewichte des deutschen Autorenfilms rücken ins Rampenlicht: Hans-Christian Schmid mit seinem Familiendrama "Was bleibt", Christian Petzold mit dem geheimnisvollen Drama "Barbara" und Matthias Glasner mit dem am Nordkap gedrehten "Gnade". Außer Wettbewerb zeigt Doris Dörrie ihren neuen Film "Glück", eine berührende Liebesgeschichte zwischen einem Punk und einer jungen Prostituierten.

Welche Wettbewerbsfilme, Darsteller und Filmemacher dieses Jahr die begehrten Bären mit nach Hause nehmen dürfen, das entscheidet die Jury um den Präsidenten Mike Leigh ("Happy-Go-Lucky"). Als kompetente Unterstützung an seiner Seite hat der Top-Regisseur dabei unter anderem Hollywood-Star Jake Gyllenhaal, den legendären Fotografen und Regisseur Anton Corbijn, den Oscar-Nominierten Filmemacher Asghar Farhadi ("Nader und Simin") und die französischen Filmlieblinge Charlotte Gainsbourg und François Ozon. Die glanzvolle Verleihung geht am 19. Februar zum großen Berlinale-Finale über die Bühne.

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