Majestätisch, bizarr, nicht von dieser Welt...
Die fantastischen Landschaften der südchinesischen Provinz Wulingyuan inspirierten Regisseur James Cameron zu seinen fliegenden Bergen im SciFi-Welterfolg "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Damit wollten findige PR-Profis das schnelle Geld machen und bieten nun Event-Hochzeiten im Avatar-Stil an.
Doch die Kunden beschweren sich über schäbige Zeremonien: "Die Na'vi waren ein paar Waldarbeiter in langen blauen Unterhosen, mit blassblau gefärbter Haut und in keinster Weise überzeugenden Masken", ereifert sich eine Braut. "Das Ganze war erbärmlich!"
Der Organisator verteidigt sich kleinlaut: "Wir sind natürlich keine Special-Effects-Profis, aber wir tun unser Bestes. Uns geht es vor allem um die Schönheit unserer Landschaft."
James Cameron bringt den Cirque du Soleil ins 3D-KinoEffektprofi James Cameron hat sich bisher nicht zu den dubiosen Veranstaltungen geäußert, aber den chinesischen Abzockern könnte vom Inhaber der Urheberrechte an den Na'vi einiges Unheil drohen.
Vorerst ist James Cameron aber mit einem neuen 3D-Projekt beschäftigt. Er hat in den vergangenen Monaten aufwändige 3D-Aufnahmen vom weltberühmten Cirque du Soleil gedreht. Daraus soll nun "Narnia"-Macher Andrew Adamson als Drehbuchautor und Regisseur einen Kinofilm samt spannender Rahmenhandlung über die legendären Artisten zusammenstellen.
James Cameron, der als Produzent fungiert, sagt über den noch unbetitelten Film: "Mit dem Cirque du Soleil zu drehen war eine der schönsten Erfahrungen meiner Karriere. Ich liebe es, wie sie die Möglichkeiten des menschlichen Körpers feiern und mit welcher überbordenden Fantasie sie Charaktere, Kostüme und Musik zu einer unvergleichlichen Darbietung verweben. Andrew Adamson wird daraus eine traumhafte Geschichte machen, die Menschen jeden Alters in der ganzen Welt verzaubern wird."
Ein Kinostart für das Projekt steht aber derzeit leider noch ebenso wenig fest, wie für den gespannt erwarteten "Avatar 2".