Anfangs als jungendliche Naive vom Dienst eingesetzt und von Steven Spielberg mit der Rolle der Krankenschwester Brenda betreut, die Leonardo Di... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max11/kuk11/kuk13/u1113207/b150x150.jpg Amy Adams

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Amy Adams


  • Geburtstag
    20.08.1974
  • Geburtsort
    Vicenza, Venetien

Anfangs als jungendliche Naive vom Dienst eingesetzt und von Steven Spielberg mit der Rolle der Krankenschwester Brenda betreut, die Leonardo Di Caprio in der Hochstaplerkomödie "Catch Me If You Can" (2002) verführt, konnte Amy Adams mit ihrer Oscar nominierten Darstellung der hochschwangeren Ashley in der Indie-Komödie "Junikäfer" (2005) beweisen, dass sie auch andere Rollen drauf hat.

Die bezaubernde Schauspielerin mit den hellroten Haaren und der Stupsnase landete als Prinzessin Giselle, die im Fantasymärchen "Verwünscht" aus einem Cartoon ins reale New York gezaubert wird, tanzt, strahlt und sich in Patrick Dempsey verliebt, den Disney-Thanksgiving-Hit 2007 und "Pretty Woman"-Star-Status. 2008 ist Adams an der Seite von Tom Hanks und Julia Roberts in Mike Nichols' Politsatire "Der Krieg des Charlie Wilson" zu sehen.

Amy Lou Adams wurde 1974 auf dem US-Luftwaffenstützpunkt in Vicenza, Provinz Venezia, in Italien als Tochter eines Soldaten geboren. Der zog mit seiner mormonischen Großfamilie nach Castle Rock, Colorado, wo Amy mit sieben Brüdern aufwuchs. Während der Vater sich als Autor von Theaterstücken versuchte, arbeitete Adams nach Abschluss der High School als Kellnerin und spielte in den Stücken, die im "Denver Dinner Theatre" während der Restaurantmahlzeiten aufgeführt wurden.

Auf Bühnen in Colorado vorrangig in Musicals zu sehen, debütierte sie 1999 im Kino in der High-School-Satire "Gnadenlos schön" als unbedarfter Cheerleader an der Seite von Denise Richards und Kirsten Dunst. Filmpartnerin Kristie Alley riet ihr, nach Los Angeles zu ziehen, wo Adams Pech im TV-Business hatte: Die Serie "Manchester Prep", gedacht als Prequel zum Erfolgsfilm "Eiskalte Engel" und mit Adams in der Rolle von Sarah Michelle Gellar, wurde nach drei Folgen gestoppt, das Material als "Eiskalte Engel 2" direkt auf Video vermarktet. Die Arztserie "Dr. Vegas" (2002, mit Rob Lowe) wurde nach einem Jahr eingestellt.

Adams blieb dem TV mit Gastauftritten in "West Wing", "Smallville", "Buffy" und "The Office" verbunden, spielte Nebenrollen in der Komödie "Mann umständehalber abzugeben" (2001), betrog ihren Freund in "The Last Run" (2004), heiratete in London in "Standing Still" (2004) und wurde als "hübsches Mädchen" in "Tenacious D - Kings of Rock" (2005, mit Jack Black) geführt. Im Indie-Film "Interstate 60" (2004) gehört sie zu den Menschen, denen James Marsden (Prinz in "Verwünscht") auf seiner Highway-Odyssee begegnet. Im Animationsfilm "Underdog" (2007) spricht sie Reporterin Polly.

Amy Adams schwärmte 2007 freimütig über die Kusskünste ihrer Partner Will Ferrell in der Nascar-Redneck-Komödie "Ricky Bobby - König der Rennfahrer" (2005) und Patrick Dempsey ("Grey's Anatomy") in "Verwünscht".

Für die Rolle der kindlich neurotischen, hyperaktiven Ashley in "Junikäfer" wurde Amy Adams 2005 für den Oscar nominiert und mit sechs Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Spezialpreis des Sundance Film Festival und dem Independent Spirit Award. Die Presse nahm sie in den Rang einer "Indie Queen" auf und behauptete sich in der Politsatire "Der Krieg des Charlie Wilson" sogar neben den Superstars Tom Hanks und Julia Roberts. Danach spielte sie gleich zweimal neben der großen Meryl Streep, einmal als Nonne im Drama "Glaubensfrage", dann als leidenschaftliche Köchin in der Brodelkomödie "Julie und Julia". In der Liebeskomödie "Verlobung auf Umwegen" muss sie sich nun zwischen ihrem geleckten Verlobten und einem irischen Naturburschen entscheiden.

Als Tatort-Putze glänzte sie im intelligenten Drama "Sunshine Cleaning"

Privat schwärmt die für ihren Humor gerühmte Amy Adams für Heidi Klum und Regisseur Alexander Payne ("Sideways", "About Schmidt").

  • Geburtstag
    20.08.1974
  • Geburtsort
    Vicenza, Venetien
  • Geburtsland
    Italien

Amy Adams wird Clint Eastwoods Tochter

Und wieder hat Amy Adams einen ganz großen Coup gelandet und beste Chancen auf eine weitere Oscar-Nominierung.

Großansicht Amy Adams trifft auf Clint Eastwood (Foto: Kurt Krieger)

Amy Adams trifft auf Clint Eastwood (Foto: Kurt Krieger)

Im Baseball-Drama "Trouble With the Curve" darf Amy Adams an der Seite von Clint Eastwood spielen. Der verkörpert die Figur eines alternden Baseball-Scouts, der mit einer fortschreitenden Erblindung zu kämpfen hat, aber dennoch ein junges Talent in Atlanta begutachten will. Seine Tochter, gespielt von Amy Adams, begleitet ihn auf seiner Reise, obwohl das Verhältnis zu ihrem Vater nicht das beste ist. Im Verlauf der Handlung nähern sich die beiden jedoch Schritt für Schritt wieder an.

Klingt nach einem typischen Clint-Eastwood-Drama und ist es auch irgendwie. Nur dass der Hollywood-Superstar und mehrfache Oscar-Preisträger diesmal nicht im Regiestuhl Platz nimmt, sondern nur vor der Kamera agiert. Die Inszenierung übernimmt Robert Lorenz, der sich schon sehr auf Amy Adams freut. Zwar wollte er ursprünglich Sandra Bullock besetzen, doch die fand leider keine Zeit für das Projekt.

Amy Adams auf Oscar-Kurs

Doch wie so oft ist die zweite Wahl am Ende doch die bessere. Dass Amy Adams vor allem in den kleineren Rollen besonders starke Leistung bringt, bewies sie in den vergangenen Jahren in "The Fighter", "Glaubensfrage" und "Junikäfer", für die sie jeweils eine Oscar-Nominierung erhielt. Vielleicht wäre "Trouble With the Curve" endlich der Gewinn - Clint Eastwood hat schon so manch einem Kandidaten Glück gebracht …

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In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

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