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Amy Adams

Amy Adams

Leben & Werk

Die Schauspielerin, die ihre roten Haare zum Markenzeichen gemacht hat, besticht mit der vollen Brandbreite der Schauspielkunst. Von einfühlsamen Dramen wie „Glaubensfragen“ und „The Master“ zu quirligen bunten Komödien für die ganze Familie in „Verwünscht“ und „Die Muppets“: für eine gute Geschichte wechselt sie gern das Genre. Als Lois Lane mischt sie im DC-Filmuniversum mit und brilliert 2016 nicht nur im Sci-Fi „Arrival“, sondern auch als Jake Gyllenhaals Exfrau in „Nocturnal Animals“.

Amy Adams Anfänge: Von Hooters zu Spielberg

Geboren wurde Amy Lou Adams am 20.08.1974 auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Vicenza, Italien als Tochter eines Soldaten. Im Alter von 8 Jahren siedelte die 9-köpfige Familie (4 Brüder und 2 Schwestern) nach Colorado, wo sie in der Theater-AG der Schule erste Bühnenerfahrung sammelte. Nach dem Schulabschluss arbeitete sie etwa in „Dinner Theatre“ (einer Mischung aus Schauspiel. Tanz und Kellnerei) und in der berühmten Hooters-Kette.

Ihr erstes Filmengagement erhielt sie 1999 in der Komödie „Gnadenlos Schön“ an der Seite von Kirsten Dunst. Es folgten mehrere TV-Auftritte, etwa in „Charmed“, „Buffy“ oder „The West Wing“. Was eigentlich als Prequel-Serie angedacht war, wurde dann mit „Eiskalte Engel 2“ (2000) zur Fortsetzung deklariert. wo Amy Adams in die Fußstapfen von Sarah Michelle Gellar trat. Auf wenig Kritikerliebe traf indes der Film „Mann umständehalber abzugeben“. 2002 wurde sie international einem größeren Publikum bekannt, als sie sich in Steven Spielbergs Biopic „Catch Me If You Can“ als Krankenschwester Brenda in Leonardo DiCaprios Hochstapler-Attitüde verliebt.

Erste Oscar-Nominierung und Erfolg mit „Verwünscht“

Für die kurzlebigen Serie „Dr. Vegas“ mit Rob Lowe absolvierte sie mehrere Gastauftritte, festigte jedoch ihr Standbein in der Filmwelt. In „The Last Run“ (2004) betrog sie ihren Freund und durchlebt je ihre turbulente Hochzeit in „Standing Still“ und „Wedding Date“ (beide 2005). Viel Kritikerlob und ihre erste Oscar-Nominierung erhält sie für den Indie-Streifen „Junikäfer“ (2005), in der sie die kindlich neurotischen Ehefrau von Ben McKenzie spielt und den Wunsch äußert ihr Kind ‘Junebug’ nennen zu wollen.

Als hübsche Dame macht sie in „King of Rocks – Tenacious D“ (2006) eine gute Figur und leiht im animierten Superheldenfilm „Underdog“ (2007) der Reporterin Polly ihre Stimme. Pompös und traumhaft wird es für Amy Adams im Disney-Musical „Verwünscht“ (2007): Per Zufall reist sie von der bunten animierten Welt – und ihrer Verlobung mit Prince Charming (James Marsden) – in das reale New York City, wo sie den bodenständigen Patrick Dempsey trifft und ihre bisherige Weltanschauung überdenken muss.

Amy Adams als Indie-Queen: „Sunshine Cleaning“ und „Glaubensfrage“

Neben Superstars wie Tom Hanks und Julia Roberts besteht sie in der Politsatire „Der Krieg des Charlie Wilson“ (2007) und sorgt durch Rollen in „Sunshine Cleaning“ (2008) als überforderte Mutter mit genialer Geschäftsidee und aufstrebende Sängerin in „Miss Pettigrews großer Tag“ (2008) für weitere Furore. Gleich zweimal stand sie indes mit der großen Meryl Streep vor der Kamera: Für ihre Darbietung als Nonne in „Glaubensfrage“ (2008) wird sie erneut mit einer Oscar-Nominierung bedacht und erlernt durch alte Koch-Lernfilmen die Kochkunst von Meryl Streep in „Julie & Julia“ (2009). In der “Nacht im Museum 2“-Fortsetzung (2009) erwacht sie des nachts als Pionier-Fliegerin Amelia Earhart.

Während sie sich in der romantischen Komödie „Verlobung auf Umwegen“ (2010) zwischen einem geleckten Verlobten und einem irischen Naturburschen entscheiden muss, festigt sie ihren Ruf als Indie-Queen im Boxer-Drama „The Fighter“ (2010) als Freundin von Mark Wahlberg. Das preisgekrönte Biopic bescherte Amy Adams die dritte Oscar-Nominierung. Mit einem ansteckenden Dauerlächeln auf den Lippen absolviert sie die Musicalkomödie „The Muppets“ (2011) als Freundin von Jason Segel und hilft den Muppets um Kermit, Miss Piggy & Co. ihre Show neu auferstehen zu lassen. Die vierte Oscar-Nominierung erhielt sie für den inoffiziellen Scientology-Film von Paul Thomas Anderson „The Master“ (2012). Sie spielt die Ehefrau des dominierenden Sekten-Meisters (Philip Seymour Hoffman) und zieht im Geheimen die Strippen.

Amy Adams als Lois Lane Teil des DC-Filmuniversums

Mit der Verkörperung von Lois Lane sichert sie sich im DC-Filmuniversum nicht nur die Rolle als Angebetete von Superman (Henry Cavill), sondern zeigt in Zack SyndersMan of Steel“ (2013), dass sie zu mehr imstande ist als nur als hübsches Beiwerk im DC-Blockbuster zu sein. Im ersten Aufeinandertreffen zwischen „Batman v Superman: Dawn of Justice“ (2016) kehrt sie an die Seite von Clark Kent zurück und spielt eine zentrale Rolle im Konflikt der Superhelden. Auch in der Vereinigung der „Justice League“ (2017) um Superman, Batman, Aquaman, Wonder Woman und den weiteren Helden ist Amy Adams mit von der Partie.

Im hochgelobten SciFi-Drama „Her“ (2013) spielt sie die gute Freundin aus Fleisch und Blut von Joaquin Phoenix, der sich in Gesprächen mit der künstlichen Intelligenz Samantha (im Original Scarlett Johansson) in ihre Stimme verliebt. Mit viel Sexappeal und fiesen Tricks lockt sie im Ensemble-Film „American Hustle“ (2013) Politiker in die Falle und kassiert dafür die fünfte Oscar-Nominierung. Obendrein durfte sie sich auch über ihren ersten Golden Globe freuen. Den zweiten Golden Globe erhielt Amy Adams nur ein Jahr später für ihre Darstellung der Malerin Margaret Keane in Tim Burtons Biopic „Big Eyes“ (2014). In den Sechzigern zeichnete sie Bilder von großäugigen Kindern, die ihr betrügerischer Ehemann (Christoph Waltz) als seine Bilder ausgab und den Ruhm für sich einstrich.

Aktuelle Filme mit Amy Adams

Neben ihren Engagements für das DC-Filmuniversum in „Batman v Superman“ (2016) und der „Justice League“ (2017) sieht man Amy Adams 2016 gleich in zwei atemberaubenden Filmen. Im SciFi-Film “Arrival” (2016) von Denis Villeneuve („Enemy“, „Prisoners“) spielt sie die Sprachwissenschaftlerin Dr. Louise Banks, die von der US-Regierung nach dem plötzlichen Auftauchen von UFOs dafür engagiert wird, mit den Außerirdischen Kontakt aufzunehmen. Um das menschliche Überleben zu sichern, ist auch ihr eigenes Schicksal von großer Bedeutung. Gemeinsam mit Jake Gyllenhaal steht sie als Ex-Paar für Tom Fords Buchadaption „Nocturnal Animals“ (2016) vor der Kamera. Darin blickt Amy Adams auf ihr erfolgreiches Leben als Galeristin zurück, dass jedoch nicht vom Glück in Liebesdingen geprägt war. Als sie von ihrem Exmann (Gyllenhaal) ein Manuskript erhält, welches ihr gewidmet ist, entdeckt sie darin viele Parallelen zu ihren moralisch fragwürdigen Entscheidungen der Vergangenheit.

2017 sieht man sie seit langer Zeit wieder in einer Fernsehrolle: im HBO-Drama „Sharp Objects“ spielt sie eine Reporterin, die nach traumatischen Ereignissen aus einer psychiatrischen Einrichtung entlassen wird und nach ihrer Rückkehr in ihrem Job mit einem Mordfall betraut wird. Zehn Jahre nach ihrem weltweiten Erfolg mit „Verwünscht“ (2007) wird sie in der Fortsetzung „Disenchanted“ (2018) ihr „…und sie leben glücklich bis ans Lebensende“ in Frage stellen und damit nicht nur die Märchenwelt von Andalasien, sondern auch die reale Welt von New York ins Chaos stürzen.

Amy Adams Privat

Seit 2001 ist sie mit dem Künstler Darren Le Gallo liiert. Das Paar gab 2008 ihre Verlobung bekannt, wurden am 15.05.2010 Eltern einer Tochter (Aviana Olea Le Gallo) und heirateten am 02.05.2015 in Kalifornien. Bereits von Kindestagen war sie an Musik und Tanz interessiert, nahm etwa Ballettstunden und sang im Schulchor und steuert für Filme wie „Verwünscht“ und „Die Muppets“ ihre eigene Gesangseinlagen bei.

Die rote Haarfarbe der 1,63m großen Amy Adams ist längst zu ihrem Markenzeichen geworden, obwohl ihre Natufarbe eigentlich blond ist. Sie ist das mittlere von 7 Kindern und zog mit ihrer Familie bis zu ihrem 8. Lebensjahr von einem US-Stützpunkt zum nächsten, ehe die Familie in Colorado die Zelte aufschlug. Auf sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Instagram sucht man die US-Schauspielerin vergeblich.

 

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