Mamma Mia, Amanda: Einst Model und Schauspielerin in Soaps, fiel Amanda Seyfried in ihrem Kinofilmdebüt "Girls Club" (2004) als Mitglied der Clique um High-School-Diva Rachel McAdams auf. Die blonde Schönheit mit dem Look eines gelockten Rauschgoldengels, die für "Italien Vogue"auf einer Fotostrecke von sieben Seiten als "Alice im Wunderland" posierte, sang als Tochter von Meryl Streep im ABBA-Film-Musical "Mamma Mia!" (2008) und schaffte damit ihren Durchbruch.
In der Horrorkomödie "Jennifer's Body" (2009) ist sie beste Freundin von Megan Fox, die als Vampir die Mitschüler heimsucht. In Lasse Hallströms Romanze "Dear John" (2009) ist sie Tochter von Richard Jenkins und in Kriegsheimkehrer Channing Tatum ("G.I. Joe") verliebt. Seyfried spielt die Titelrolle in Atom Egoyans Erotik-Drama "Chloe", in dem Julianne Moore sie engagiert, als Escort-Service-Dame die Treue von Ehemann Liam Neeson zu testen.
Amanda Michelle Seyfried wurde 1985 in Allentown, Pennsylvania, als Tochter einer Ergotherapeutin und eines Apothekers geboren. Mit elf Jahren begann sie zu modeln und landete bei der renommierten Agentur Wilhelmina Models. Mit 70 Tagen Fehlzeit schloss sie 2003 die High School ab. Seyfrieds TV-Karriere begann in der Soap "As the World Turns - jung und leidenschaftlich" (CBS) als schöne Lucy und in der Soap "All My Children" (ABC) als sexy Teenager Joni.
In der High-School-Serie "Veronica Mars" (UPN, 2004) war sie elf Folgen die in Rückblenden auftretende, ermordete beste Freundin von Kristen Bell, in der Serie "Big Love" (HB0, 2009) die älteste Tochter von Polygamist Bill Paxton.
Amandy Seyfried spielte im Kinofilm "American Gun" (2005) und in Nick Cassavetes' einflussreichem Teenagerdrama "Alpha Dog" (2006). Im Frauenfilm "Nine Lives" (2005) leidet sie unter den Eltern, im Horrorthriller "Solstice" (2007) wird sie mit Freunden während der Sonnenwende in Louisiana von Dämonen heimgesucht. 2010 ist sie in der starbesetzten Kunstmarkt-Komödie "Boogie Woogie", als Stimme von Mazie im Animationsfilm um die Dänische Dogge "Marmaduke", als amerikanische Touristin in Italien in "Briefe an Julia" und in der Titelrolle der Hester Worsley in Bruce Beresfords Oscar-Wilde-Adaption "A Woman of No Importance" zu sehen.
In der im Gothic-Romance-Stil gehaltenen Neuverfilmung des "Schneewittchen"-Stoffes "Red Riding Hood" von "Twilight"-Regisseurin Catherine Hardwicke besticht Seyfried als tragische Heldin, die sich zeitgemäß statt mit einem gewöhnlichen mit einem Werwolf herumschlägt - romantische Verwicklung inklusive.
Amanda Seyfried wurde bei den MTV Movie Awards 2005 für "Girls Club" in der Kategorie Best Team ausgezeichnet und 2005 in Locarno mit dem Bronze-Leopard für das Ensemble von "Nine Lives".
Im SciFi-Thriller "In Time - Deine Zeit läuft ab" von "Gattaca"-Macher Andrew Niccol lehnt sich Amanda Seyfried als Unsterbliche mit Justin Timberlake gegen ein System auf, in dem die Menschen ab dem Alter von 25 Jahren nur weiterleben dürfen, wenn sie sich Zeit erkaufen oder stehlen.
Amanda Seyfried war mit Emile Hirsch und Dominic Cooper liiert. Sie liebt Tanz, singen und Tennis und sammelt Jeans. Im Internet-Portal Ask.Men.com nimmt sie 2009 Rang 57 ein.
"Bärlin" im Rausch der Filme Vom 7. - 17. Februar ist in Berlin wieder Bärensaison!
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Das bildstarke Kampfkunst-Epos "The Grandmaster" um den Lehrer von Bruce Lee eröffnet die Berlinale, läuft aber außer Konkurrenz, da es von Jury-Präsident Wong Kar Wai stammt. (Foto: Wild Bunch)
Und dann konkurrieren Filme aus aller Welt im Wettbewerb um den einen Goldenen und viele Silberne Bären.
Darunter: "Paradies: Hoffnung", der dritte Teil von Ulrich Seidls "Paradies"-Trilogie. Aus Deutschland gehen der bildgewaltige Western "Gold" von Thomas Arslan an den Start und Pia Marais' bewegende Südafrika-Geschichte "Layla Fourie".
Aus den USA kommen Gus Van Sants "Promised Land" mit Matt Damon und Frances McDormand sowie Steven Soderberghs prominent besetzter Thriller "Side Effects" (neben Jude Law u.a. Rooney Mara und Channing Tatum) und "The Necessary Death of Charlie Countryman" mit Shia LaBeouf.
Drei Grandes Dames des französischen Films, Catherine Deneuve, Juliette Binoche und Isabelle Huppert geben sich die Ehre, in "Elle s'en va" von Emmanuelle Bercot, Bruno Dumonts "Camille Claudel 1915" und Guillaume Nicloux' "Die Nonne".
Der mit Berufsverbot belegte iranische Regisseur Jafar Panahi schickt "Closed Curtain", eine beklemmende Zustandsbeschreibung, und Danis Tanovic kehrt zurück mit der berührenden "Episode in the Life of an Iron Picker".
Außer Konkurrenz sind u.a. "Nachtzug nach Lissabon" und der Animations-Abenteuerspaß "Die Croods" zu sehen.
In der Sektion Panorama sind die American Indies stark vertreten, z.B. mit Joseph Gordon-Levitts Regiedebüt "Don Jon's Addiction" mit Scarlett Johansson und "Lovelace" mit Amanda Seyfried. In den Sektionen Forum, Generation und Perspektive Deutsches Kino sind Entdeckungen zu machen, und als Berlinale-Special läuft u.a. die preisgekrönte Musical-Adaption "Les Misérables" mit Anne Hathaway, Hugh Jackman und Russell Crowe. Shia LaBeouf und Evan Rachel Wood lernen sich in Bukarest kennen und lieben in "The Necessary Death of Charlie Countryman" von Fredrik Bond.
Auf dem Roten Teppich könnte es eng werden, denn viele der Stars werden nicht nur auf den Festival-Leinwänden zu sehen sein, sondern in Berlin auch höchstpersönlich ihre Filme vorstellen. So drängeln sich Mads Mikkelsen und Juliette Binoche in der Hauptstadt, auch Channing Tatum und Amanda Seyfried geben sich die Ehre. Den Nachtzug nach Berlin nehmen außerdem Jeremy Irons, Mélanie Laurent, Catherine Deneuve, Hugh Jackman, Anne Hathaway, Nina Hoss, Martina Gedeck, August Diehl, Isabelle Huppert und Rupert Grint. Erwartet werden weiterhin Rooney Mara, Scarlett Johansson, Shia LaBeouf, Evan Rachel Wood und viele mehr.
In the Mood for Films: Wong Kar Wai ist Jury-Präsident
Der Chinese Wong Kar Wai gilt als einer der aufregendsten Regisseure der Welt. Er war bereits mit mehreren Filmen bei der Berlinale vertreten, eroberte mit "Happy Together", "In the Mood for Love", "2046" und "My Blueberry Nights" ein internationales Publikum. Sein Martial-Arts-Juwel "The Grandmaster" um den Lehrmeister von Bruce Lee eröffnet außer Konkurrenz das Festival.