Ihr bisher größter Erfolg waren Nacktfotos für den Playboy.
Ob Kevin Bacon in Alison Eastwoods Regiedebüt lieber unerkannt bleiben will? (Foto: Kurt Krieger)
Doch jetzt wird Alison Eastwood ihren ersten Film inszenieren. Am Set des Selbstmord-Thrillers "Rails and Ties" darf die 34-Jährige gleich die Edelmimen Kevin Bacon und Marcia Gay Harden dirigieren.
Möglich macht das natürlich nur Daddy Clint, Hollywood-Ikone mit dem entsprechenden Einfluss. Denn Töchterchen Alison hat bisher lediglich Auftritte in zweitklassigen TV-Serien vorzuweisen oder kleinere Parts in Papas Filmen wie im Thriller "Mitternacht im Garten von Gut und Böse". Wann immer Alison die Hauptrolle spielte, wie zuletzt im Ökö-Kracher "Fusion Factor", kamen die Filme erst gar nicht ins Kino.
So tat Alison im Februar 2003 das, was viele erfolglose Schauspielerinnen tun: Sie zog sich aus. Weil Miss Eastwood einen bekannten Namen und genügend Kurven durch die Gegend trägt, erschienen die Bilder zumindest nicht im nächstbesten Schmuddelblatt, sondern gleich beim Hochglanz-Branchenführer Playboy.
Dass Alison nun bei ihrem Regiedebüt ausgerechnet zwei der Stars aus Daddys doppelt Oscar-prämiertem Vorstadtdrama "Mystic River" vor die Kamera kriegt, ist natürlich auch kein Zufall. Schließlich produziert Clint Eastwood den Film höchstpersönlich.
Auch die Handlung von "Rails and Ties" erinnert an "Mystic River" und erzählt vom dramatischen Konflikt zweier Familien: Eine Mutter will Selbstmord begehen und stellt sich mit ihrem Auto, in dem auch ihr 9-jähriger Sohn sitzt, mitten auf einen Bahnübergang. Kevin Bacon spielt dabei den geschockten Zugführer, Marcia Gay Harden dessen Frau.
Nur schade für Alison, dass Clint Eastwoods Einfluss aufs Casting - und vielleicht sogar auf einige Filmkritiker - deutlich größer ist als auf den Ticketverkauf an der Kinokasse.