Seine Silhouette ist weltbekannt. Seit 1926 hatte er in jedem seiner 53 Filme einen Kurzauftritt, Schauspieler soll er verachtet haben, und sein... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz15/z0315406/b150x150.jpg Alfred Hitchcock

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Alfred Hitchcock


  • Bürgerlicher Name
    Alfred Joseph Hitchcock
  • Geburtstag
    13.08.1899
  • Geburtsort
    Leytonstone, London
  • gestorben
    29.04.1980

Seine Silhouette ist weltbekannt. Seit 1926 hatte er in jedem seiner 53 Filme einen Kurzauftritt, Schauspieler soll er verachtet haben, und sein letztes Thriller-Opus drehte er mit einem Herzschrittmacher im Körper. Dabei war der beleibte Herr, der unnachgiebig Regieanweisungen erteilte, von Natur aus scheu. Sir Alfred Hitchcock (1899 - 1980) hatte ein Mutter-Trauma im psychologischen Handgepäck, und er war keineswegs mit jedem seiner Filme erfolgreich. Reich und berühmt wurde er erst in den USA, als er TV-Serien, die auf Gruselstoffen basierten, in seiner unnachahmlichen Art anmoderierte: Mit dem Krötenkinn, der hängenden Unterlippe und dem achtsamen Zeigefinger auf das kommende Böse höhnisch vorbereitend. "Hitch" liebte die makabren und sarkastischen Scherze, wie die mit Norman Bates in "Psycho", der den legendären Duschmord begeht und Urvater einer Galerie von Serienkillern in einem Genre geworden ist, dem Hitchcock den Namen gab. Der Regisseur plante manche Kamera- und Kranfahrt minutiös und öffnete dem, der sehen wollte, den Blick für die mittragenden Bedeutungsebenen der Technik. Seine Hauptdarstellerinnen - Ingrid Bergman, Janet Leigh, Tippi Hedren, Eva Marie Saint, Kim Novak - waren meist Blondinen. Mit einer, der späteren Fürstin Grimaldi von Monaco, inszenierte er drei Filme hintereinander, darunter zwei der Besten: "Das Fenster zum Hof", ein Meta-Film über Mord, Voyeurismus und Zwangsverhalten, und "Über den Dächern von Nizza", ein "Rififi"-Klassiker. Als seine Meisterwerke gelten "Vertigo - Aus dem Reich der Toten" und "Der unsichtbare Dritte" (1958/59); in dem einen liebt James Stewart eine Tote, im anderen wird Werbemann Cary Grant von Agenten gejagt. Die Filme zeigen die Vorlieben Hitchcocks: die Abgründe in der Seele des Bürgers und das Motiv des unschuldig Verfolgten. Nicht umsonst liebten Claude Chabrol und Eric Rohmer, die eine Studie zu seinen Filmen verfassten, den Meister weit eher als US-Kollegen. Hitchcock wusste Spannung zu dosieren und geschickt zu steigern; er spielte mit dem Mitwissen des Zuschauers und legte es stets, wie er in dem Mammut-Interview mit Francois Truffaut ("Mr. Hitchcock, wie haben sie das gemacht?") 1963 formulierte, darauf an, "die Leinwand mit Emotionen zu füllen." Er erfand den "McGuffin", den handlungsauslösenden Vorwand, der selbst nicht handlungstragend ist, und ließ seine Helden oft buchstäblich über dem Abgrund baumeln. Hitchcock führte den Begriff "suspense" als Spannung der anhaltenden Aufregung und nicht des Überraschungscoups ein und wurde mit den Jahren in seiner Weltsicht pessimistischer. Der Brite, seit 1955 amerikanischer Staatsbürger, wurde 1980 geadelt. Nach Hollywood war er 1940 gekommen, wo er eine lange und fruchtbare, kreative Auseinandersetzung mit dem Produzenten David O. Selznick um die Gestaltung seiner Filme führte. Hitchcock wurde in den 50er Jahren unabhängiger Produzent. Er war mit Alma Reville, einer ehemaligen Cutterin, die an vielen seiner Filme mitarbeitete und mit der er eine Tochter, Patricia, hat, verheiratet.

  • Bürgerlicher Name
    Alfred Joseph Hitchcock
  • Geburtstag
    13.08.1899
  • Geburtsort
    Leytonstone, London
  • Geburtsland
    Großbritannien

Anthony Hopkins taucht in Hitchcocks "Psycho" ein

Dreh- und Angelpunkt wird Hitchcocks Klassiker "Psycho" sein.

Großansicht Anthony Hopkins wird einen richtig guten Alfred Hitchcock abgeben (Foto: Kurt Krieger)

Anthony Hopkins wird einen richtig guten Alfred Hitchcock abgeben (Foto: Kurt Krieger)

Schon länger ist ein Film über das Leben des Meisters des Horrors Alfred Hitchcock geplant. Nun hat sich das Gerücht um die Besetzung bestätigt: Anthony Hopkins wird die Hauptrolle in "Alfred Hitchcock & the Making of Psycho" spielen, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Stephen Rebello. Außerdem ist Helen Mirren im Gespräch - sie soll den Part von Hitchcocks Ehefrau, Mitarbeiterin und engster Vertrauter Alma Reville übernehmen.

Dreh- und Angelpunkt wird Hitchcocks Thriller "Psycho" sein, der zu einem der großen Höhepunkte im Schaffen des berühmten Regisseurs wurde. "Psycho" wurde von Hitchcock bewusst kostengünstig inszeniert und die berühmte Duschszene entstand innerhalb von nur einer Woche Drehzeit.

Um so größer muss Hitchcocks Überraschung gewesen sein, als der Film bei Erscheinen erst von der Kritik geschunden - und dann von den Fans zu seinem größten Erfolg hochgejubelt wurde. "Psycho" erhielt schließlich vier Oscarnominierungen und gilt heute als Hitchcocks zentrales Werk sowie als einer der bedeutendsten amerikanischen Kinofilme überhaupt.

Alles, was sie schon immer über "Psycho" wissen wollten

Dies wird übrigens nicht der einzige Film über Alfred Hitchcock sein: Auch Sienna Miller ist in Sachen Hitchcock mit an Bord - sie wird in einem noch unbenannten Projekt um den Regisseur und seine spätere Muse aus "Die Vögel" Tippi Hedren die weibliche Hauptrolle spielen.

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