Seine Filme schwelgen in Farben, geben sich in Ausstattung, Kostümen und Farbdramaturgie einer wild wuchernden Bilderwelt hin, die Romantik und... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max04/kuk04/kuk41/u0441168/b150x150.jpg Alfonso Cuarón

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Alfonso Cuarón


  • Geburtstag
    28.11.1961
  • Geburtsort
    Mexico City

Seine Filme schwelgen in Farben, geben sich in Ausstattung, Kostümen und Farbdramaturgie einer wild wuchernden Bilderwelt hin, die Romantik und Märchen, Traumwelten und Realistik reizvoll verbinden. Alfonso Cuarón hatte Film und Philosophie studiert, in Mexiko Filme inszeniert und produziert und für das amerikanische Fernsehen gearbeitet, bevor er weltweit mit der Charles-Dickens-Adaption "Große Erwartungen" (1997/98) bekannt wurde. Cuarón verlegte den düsteren Sozialroman aus der Zeit des Manchester-Kapitalismus, der 1946 von David Lean als Viktorianische Schauergeschichte inszeniert wurde, in das sonnendurchflutete Florida und die New Yorker Kunstszene der Gegenwart und modernisierte den Stoff erfolgreich. Gwyneth Paltrow und Ethan Hawke waren das Liebespaar, das nicht zueinander findet, Robert De Niro war der entflohene Sträfling, der sich als Gönner der jungen Leute erweisen wird, Anne Bancroft die Tante, die die junge Frau reich verheiratet. Tragische Entsagung und tropische Schwüle kennzeichnen die romantische Aura des Films. Cuaróns erste US-Arbeit "Little Princess" (1993) entstand nach einer Vorlage von Frances Hodgson Burnett ("Little Women") als bittersüße historische Mädchengeschichte um die junge Sara, die in Indien privilegiert lebt, in ein Mädchenpensionat muss, als ihr Vater in den Krieg zieht, dort, als er totgesagt wird, als Dienstmädchen arbeitet und nach seiner Rückkehr erlöst wird. Cuarón arbeitete in allen Filmen mit dem mexikanischen Kameramann Emmanuel Lubezki ("Dem Himmel so nah", "Bittersüße Schokolade") zusammen.

  • Geburtstag
    28.11.1961
  • Geburtsort
    Mexico City
  • Geburtsland
    Mexiko

George Clooney treibt ohne Sauerstoff ins All hinaus

Das ist der Albtraum jedes Astronauten…

Großansicht George Clooney: Horror-Unfall in "Gravity" (Foto: Fox)

George Clooney: Horror-Unfall in "Gravity" (Foto: Fox)

Das Raumschiff explodiert, die Atemreserven sind minimal und ringsum ist nur noch die kalte unendliche Leere des Weltraums…

Mit diesem Horror-Szenario sieht sich George Clooney in "Gravity" konfrontiert. Filmriese Warner hat die offizielle Handlung des SciFi-Thrillers von Alfonso Cuarón bekannt gegeben. Der Regisseur hatte schon mit "Der Gefangene von Askaban" den vielleicht düstersten aller Harry Potter-Filme vorgelegt und erweist sich in seinem Weltraum-Spektakel mit George Clooney erneut als Garant für unbehagliches Gruseln.

Der Superstar spielt dabei den Weltraum-Veteranen Matt Kowalsky, der seinen letzten Shuttle-Flug kommandiert, danach winkt der Ruhestand. Mit an Bord ist Sandra Bullock als Dr. Ryan Stone, eine brillante Medizinerin, die zum ersten Mal ins Weltall aufbricht.

Hollywood-Schnäppchen: Im ganzen Film nur zwei Schauspieler

Beim gemeinsamen Außeneinsatz geschieht das Unvorstellbare: Das Shuttle explodiert und die beiden Astronauten treiben hilflos ins All hinaus. Funkverbindung Fehlanzeige und damit auch jede Chance auf Rettung. Mit jedem Atemzug verringert sich der wenige Sauerstoff, der den beiden in ihren Raumanzügen bleibt.

An dieser Stelle wird die Beschreibung äußerst geheimnisvoll: Denn angeblich besteht die einzige Chance auf Heimkehr für die beiden darin, noch weiter in die erschreckenden Weiten des Raums vorzudringen. Was die Astronauten dabei erwartet und wie und warum sie das Gefundene vielleicht wieder zur Erde zurück bringen könnte, bleibt ein Geheimnis, bis "Gravity" ins Kino kommt.

Das kann allerdings noch ein wenig dauern, denn momentan ist noch unklar, wann genau das Shuttle mit George Clooney und Sandra Bullock in den Kinos abhebt. Übrigens wird in "Gravity" außer den beiden Superstars kein einziger weiterer Darsteller zu sehen sein. Mit diesem Kammerspiel-Ansatz verspricht "Gravity" Science Fiction-Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau - also eher in der Tradition von "Solaris" oder "Moon" statt Popcorn-Spektakeln wie "Transformers" oder "Alien vs. Predator"…

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