Alan Ladd

Alan Ladd

Leben & Werk

Der strohblonde Darsteller mit dem bleichen Gesicht und dem emotionslosen Ausdruck schuf im Film noir einige der prägnantesten Charaktere, so den Killer im Trenchcoat in “Die Narbenhand” (der bis zu “Pulp Fiction” für das Genre den Standard setzte), den Gangster in “Die Gangsterfalle” und den Kriegsheimkehrer in “Die blaue Dahlie“. Ladd trat mehrfach an der Seite der blonden Veronica Lake auf, mit der er nach den Vorstellungen des Paramount-Studios ein ständiges Team bilden sollte, z.B. in der Dashiell-Hammett-Verfilmung “Der gläserne Schlüssel”, doch es blieb bei nur wenigen Filmen. Nach dem Weltkrieg trat Ladd regelmäßig in Western, Abenteuer- und Kriegsfilmen auf und erreichte im Western mit der Rolle des aus dem Nichts kommenden “Shane”, der einsam, sensibel und hart zugleich Ordnung schafft und in die Legende zurückreitet, seine größte Leistung. Weniger bekannt ist seine Verkörperung des Millionärs in der 1949er Version von F. Scott Fitzgeralds Roman “Der große Gatsby”. Ladds letzte Filmrolle war der Cowboy Nevada Smith, der in “Die Unersättlichen” zum Film geht und an Hollywood zerbricht. Ladds Sohn David (geb. 1937) ist Produzent, Studiochef von Paramount, der eigenen The Ladd Company und von MGM.

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