Amerikanischer Regisseur, Produzent und Choreograf. Wenn es um Tanzen, Tanzszenen und rhythmisch arrangierte Bewegung ging, war Adam Shankman seit... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max12/kuk12/kuk06/u1206062/b150x150.jpg Adam Shankman

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Adam Shankman


  • Geburtstag
    27.11.1964
  • Geburtsort
    Los Angeles

Amerikanischer Regisseur, Produzent und Choreograf. Wenn es um Tanzen, Tanzszenen und rhythmisch arrangierte Bewegung ging, war Adam Shankman seit 1992 in vielen Hollywoodfilmen und für Hollywoodstars (exklusiv für Brendan Fraser) zur Stelle. In dem Jennifer-Lopez-Hit "The Wedding Planner" (2001) übernahm er erstmals die Regie und inszenierte erfolgreiche Kinofilme im Bereich Familien-, High-School- und Teenagerkomödie. Sein größter Kassenerfolg wurde das Musical "Hairspray" (2007, mit John Travolta), Remake des gleichnamigen John-Waters-Films (1988) um Tanzwettbewerbe in den 60er-Jahren. Im Juni 2009 sorgte Shankman für Aufsehen, als er bei Twitter Fotos von Teenie-Star Miley Cyrus ("Hannah Montana") und sich in provozierenden Posen veröffentlichte. Cyrus ist Hauptdarstellerin des Coming-of-Age-Dramas "The Last Song" (2010), bei dem Shankman Regie führt und das er produziert.

Adam Michael Shankman wurde 1964 in Los Angeles geboren, wuchs im Stadtteil Brentwood auf, besuchte die Palisades High School und entschloss sich, wie er 2007 in einem TV-Interview erzählte, mit 18 Jahren, Tänzer zu werden - ein ungewöhnlich spätes Alter. Er wurde nach eigenen Angaben, ohne je eine Stunde Tanzunterricht genommen zu haben, beim Vortanzen im gesamten Land akzeptiert und besuchte zwei Jahre die Juilliard School in New York. Er trat in Musikvideos mit Janet Jackson ("Escapade") und Paula Abdul auf und inszenierte Musikvideos für Whitney Houston, The B 52's, Barry White, Aaron Neville, Chic und Stevie Wonder.

Zu den Filmen, die Shankman choreografierte, gehören "Die Addams Family in verrückter Tradition", "Die Flintstones", "Casper", "Don Juan DeMarco", "Lebe lieber ungewöhnlich", "Boogie Nights", "Scream 2", "Mission to Mars", "Catch Me If You Can" (als Berater), "Unzertrennlich" (mit Matt Damon und Gregg Kinnear als Zwillinge) und der Animationsfilm "Anastasia". 1999 war er für die Choreografie von sechs Filmen verantwortlich, darunter "Eve und der letzte Gentleman" (mit Fraser und Alicia Silverstone), "Schlaflos in New York" (mit Steve Martin und Goldie Hawn) und "Rent-a-Man" (mit Rob Schneider).

Nach dem Erfolg der romantischen Komödie "Wedding Planner" (mit J-Lo und Matthew McConaughey), inszenierte Shankman als Regisseur die Coming-of-Age-Romanze "Nur mit Dir" (2002, mit Mandy Moore) sowie mit Steve Martin die Familienkomödien "Haus über Kopf" (2003, mit Queen Latifah) und "Im Dutzend billiger 2" (2005). Unter seiner Regie spielte Actionstar Vin Diesel in "The Pacifier - Der Babynator" (2005) als Kinderhüter seine erste komische Rolle. In Disneys Fantasy-Abenteuer "Bedtime Stories" (2008) wechselt Hauptdarsteller Adam Sandler zwischen Realwelten und fiktiven Erzählungen.

Shankman produzierte, außer eigenen Filmen, den Tanzfilm "Step up to the Streets" (2008) und die Teenie-Komödie "17 Again" (2009, mit Zac Efron). Er inszeniert eine Folge der TV-Serie "Monk" (2002). Shankman übernimmt gelegentlich kleinere Rollen in Filmen, so den Talentsucher in "Hairspray", wo er "Tied Up in the Knots of Sin" singt. 2007 war er Mitglied der Jury der TV-Show "So You Think You Can Dance".

  • Geburtstag
    27.11.1964
  • Geburtsort
    Los Angeles
  • Geburtsland
    USA

Oscar-Team Steve Martin & Alec Baldwin

Zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren Oscar-Geschichte gibt es wieder mehrere Moderatoren: "Vater der Braut" Steve Martin und Ausnahme-Mime Alec Baldwin führen gemeinsam durch die Nacht der Nächte.

Großansicht Freuen sich im Duett auf die Oscar-Nacht: Die Moderatoren Steve Martin und Alec Baldwin (Foto: Kurt Krieger)

Freuen sich im Duett auf die Oscar-Nacht: Die Moderatoren Steve Martin und Alec Baldwin (Foto: Kurt Krieger)

Die Oscar-Macher verpassen der wichtigsten Nacht des Jahres offenbar eine Generalüberholung. Zuerst erhöhten sie die Anzahl der Nominierten in der Königskategorie Bester Film von fünf auf zehn und nun haben sie auch bei den Moderatoren aufgedoppelt: Steve Martin ("Der rosarote Panther") und Alec Baldwin ("Aviator") werden im Duett durch die Oscar-Nacht führen.

"Ich bin so glücklich, dass ich mit meinem Erzfeind Alec Baldwin die Oscars moderieren darf", sagt Steve Martin und macht gleich deutlich, dass er für die Abteilung Comedy zuständig sein wird. Doch auch der als schwierig geltende Top-Schauspieler Alec Baldwin zeigt sich schlagfertig: "Ich spiele zwar nicht gleich vor Freude Banjo, aber ich bin begeistert, dass ich Oscar-Gastgeber sein darf. Das ist eine Chance, die einem das Leben nicht oft gibt!"

Zuletzt hatten 1987 mit Chevy Chase, Goldie Hawn und Paul "Crocodile Dundee" Hogan mehrere Gastgeber die Verleihung der Goldjungs moderiert. Auch in den 50ern und 70ern kam es mehrmals vor.

Familienclown Steve Martin und Edelmime Alec Baldwin als Oscar-Dreamteam

Offenbar versprechen sich die Macher in den Reihen der Academy davon ein breiteres TV-Publikum. Denn zuletzt hatten die Übertragungen schwache Quoten gehabt, bis Superstar Hugh Jackman in diesem Jahr mit einer turbulenten, musical-inspirierten Show eine Trendwende einläuten konnte. Doch der Wunschkandidat für 2010 hat vor einigen Tagen einen erneuten Auftritt abgesagt. Nun soll der weltweit beliebte Altkomiker Steve Martin wohl die Familien mobilisieren. Dazu ist Alec Baldwin durch seinen TV-Hit "30 Rock", für den er einen Emmy nach dem anderen einheimst, in den USA ein absoluter Superstar. Steve Martin ist darüberhinaus durch seine Oscar-Moderationen 2001 und 2003 schon ein alter Hase.

"Wir glauben, dass Steve und Alec das perfekte Team sind", meint denn auch der Regisseur der TV-Übertragung Adam Shankman. Der Filmemacher hat zuletzt mit dem Adam-Sandler-Hit "Bedtime Stories" und dem Musical "Hairspray" große Publikumserfolge gefeiert. Außerdem hat er mit Steve Martin schon bei Im Dutzend billiger 2 zusammengearbeitet.

Die Weichen sind also gestellt für eine unterhaltsame Show in der Nacht auf den 8. März 2010, wenn es wieder heißt: "And the Oscar goes to ..."


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