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FOTOSHOW
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Portrait
ABBA ist mehr als eine Band, ABBA ist Kult. Das schwedische Quartett definierte in den siebziger Jahren die Bedeutung der Single neu. Björn Uvaeus (geboren am 25. April 1945), Benny Andersson (16. Dezember 1946) und ihre Ehefrauen Agnetha Fältskog (5. April 1950) und Annifrid Lyngstad (15. November 1945) lieferten einprägsame Bubblegum-Ohrwürmer wie "Money, Money, Money", "S.O.S" oder "Mamma Mia", in denen sie amerikanischen Schmalz mit europäischen Stampf-Rhythymen und belanglosen Texten zu einer höchst erfolgreichen Melange verbanden. Ohne die Hilfe des Stockholmer Unternehmers Stig Anderson (Polar Records) wären ABBA indes nie an die Spitze des Pop-Olymp gelangt: Von ihm stammt die Idee, die vier Vornamen zum Markenzeichen der Gruppe zu machen (in Schweden doppelt einprägsam, denn unter dem Markennamen Abba wurden bereits Fischkonserven verkauft). Er war es auch, der die Musiker dazu anhielt, einen unverkennbaren Gruppensound zu erarbeiten. Mit "Ring Ring" gingen ABBA 1973 in die schwedische Grand-Prix-Vorentscheidung. Im darauffolgenden Jahr räumten sie mit "Waterloo" bei der Eurovision im südenglischen Brighton vor 500 Millionen Fernsehzuschauern den ersten Preis ab. Innerhalb von vier Jahren verkaufte das Quartett 53 Millionen Platten und wurde damit zur erfolgreichsten Popgruppe seit den Beatles. Den Gewinn investierten sie in die heimische Konsumgüterindustrie (ABBA gehört heute zu den größten Konzernen Schwedens). Das private Glück der beiden Paare litt jedoch: Nach ihrem neunten Album "The Visitors" löste sich die Gruppe auf. Agneta und Annifrid starteten mäßig erfolgreiche Solokarrieren, Benny und Björn bastelten an einem Musical, das 1984 auf Tonträger erschien. Am Broadway fiel "Chess" durch. Der Mythos ABBA wird seither durch Coverversionen (Erasure), Revival-Bands (Björn Again) und Filmen (Muriels Hochzeit) am Leben gehalten. Das Musical "Mamma Mia" mit ABBA-Songs war 2004 ein durchschlagender Erfolg.
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