Unterhaltsam
"Du meine Güte, ich hätte nie gedacht, dass ich mal hier stehen würde. Ich komme aus Tennessee!"
Mit diesen Worten leitete Reese Witherspoon 2006 ihre Dankesrede ein, nachdem ihr Kollege Jamie Foxx den Oscar für die beste Leistung als Hauptdarstellerin in "Walk the Line" überreicht hatte. Noch heute ist die kleine Statue Witherspoons ganzer Stolz: "Der Oscar erinnert mich immer daran, wieviele großartige Dinge ich schon erreicht habe", gesteht sie.
Den Ehrenplatz im Bücherregal der Schauspielerin hat Mr. Oscar also verdient. Aber wer ihn anfassen will, muss Reese einen Gefallen tun: "Egal, wer den Oscar halten will, der muss dann auch eine richtig schöne Dankesrede zum Besten geben", schmunzelt die 31-Jährige. Kein schlechter Zeitvertreib, wenn man bedenkt, dass selbst erfahrene Stars wie Forest Whitaker bei Preisverleihungen manchmal mehr stammeln als reden.
Damit hat Witherspoon wohl endgültig sämtliche Gerüchte aus der Welt geräumt, dass sie privat ein extrem braves Mädchen sei. Im Interview gesteht die zweifache Mutter außerdem, dass sie tagsüber gerne mal ein Gläschen Wein trinkt. "Ich traue mich nur nicht immer, weil ich schließlich meine Kinder von der Schule abholen muss", lacht sie.
Jeden Monat die schönsten Seiten des Kinos: Deutschlands größte Kinozeitschrift Treffpunkt Kino liegt kostenlos in den Foyers der größten Kinoketten und vielen weiteren Kinos aus. Diesen Monat gibt's Treffpunkt Kino auch online.