Baumann & Jaud
In der neuen Komödie "Vollidiot" will ein frustrierter Single Ende zwanzig seine Traumfrau erobern und tritt dabei von einem Fettnäpfchen ins andere. Ein beißend ironischer Männerspaß.
» Kannten Sie als Regisseur den Roman "Vollidiot" bereits vor dem Projekt?
TOBI BAUMANN: Tommy Jaud und ich haben vor "Vollidiot" schon mehrfach zusammengearbeitet, unter anderem bei der Serie "Liebesleben" für Sat.1. Ursprünglich kennen wir uns schon aus Zeiten der Sat.1-"Wochenshow".
Vom Roman besitze ich eines der ersten Druckexemplare mit einer Widmung von Tommy Jaud, die lautet: "Endlich habe ich etwas geschrieben, das du nicht verfilmen kannst." Das hat sich jetzt ja als unwahre Behauptung herausgestellt.
» Was hat sich gegenüber dem Roman geändert?
BAUMANN: Der Film ist sehr kleinteilig erzählt. Dies hat der Roman vorgegeben, der viel aus der Gedankenwelt der Hauptfigur Simon Peters erzählt. Wenn jemand dem Film vorwerfen sollte, dass es sich dabei um eine Art Sketchparade handelt, hat er dies genau richtig erkannt. Es ist keine Literaturverfilmung mit einem epischen Bogen, sondern eine Aneinanderreihung von Erlebnissen.
JAUD: Die Schnelligkeit der Erzählung ergibt sich auch aus unserer Erfahrung mit Sketch-Comedy. Das empfinde ich alles andere als negativ.
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