Wachhund
Wenn es um seine Töchter geht, wäre der beherzte Hollywood-Superstar Bruce Willis jederzeit bereit, die Fäuste sprechen zu lassen.
Dies könnten auch künftige Verehrer der Töchter von Bruce Willis zu spüren bekommen. Denn Rumer (17), Scout Larue (14) und Tallulah Belle (12) sind langsam in dem Alter, in dem die potenziellen Lover Schlange stehen.
Aber der dreifache Vater ist bestens vorbereitet: "Ich würde die Jungs nur anschauen und sagen, 'Ich will, dass du meine Tochter genauso heimbringst, wie du sie mitgenommen hast. Ich fände es schade, wenn ich dich zu Tode prügeln müsste.'" Ob diese Ansage die betreffenden Kandidaten einschüchtern wird, bleibt abzuwarten, der 51-Jährige zählt jedenfalls auf sein Image als knochenharter Held in zahlreichen Actionfilmen. Dabei hat er von Kinofilmen nach eigenem Bekunden erst einmal die Nase voll und würde lieber wieder Theater spielen.
Denn inzwischen legt Willis mehr Wert auf gute Geschichten als große Effekte, außerdem spürt er im Theater eine direktere Verbindung zum Publikum, so der "Sin City"-Star. "Ich mache Filme, aber die laufen erst ein Jahr später in den Kinos. Wenn sie dann rauskommen, bin ich mit dem Film gefühlsmäßig überhaupt nicht mehr verbunden", gesteht Willis.
"Das Theater ist direkter, und du weißt gleich, ob du beim Publikum ankommst oder nicht." Am liebsten würde er in einem amerikanischen Bühnenstück auftreten, zum Beispiel von Schauspieler und Autor Sam Shepard. In Shepard's Stück "Fool for Love" feierte Bruce 1977 erste Erfolge.
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