Bei einer Kampfszene für "Live free or die hard" verpasste ein Stuntman Bruce Willis eine Risswunde am Auge. Bruce ließ sich nähen und drehte weiter!... http://images.kino.de/newspics/528/225528_1/b150x150.jpg Willis bei "Stirb Langsam 4" verletzt

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Echter Held

Willis bei "Stirb Langsam 4" verletzt

Es gilt immer noch: Wo ein Willis ist, ist auch ein Weg!

Großansicht Unter der Sonnenbrille gar fürchterlich lädiert: Bruce Willis (Foto: Kurt Krieger)

Unter der Sonnenbrille gar fürchterlich lädiert: Bruce Willis (Foto: Kurt Krieger)

In seiner Paraderolle als taffer Cop John McClane ist Bruce einfach nicht zu stoppen - selbst wenn beim Drehen mal echtes Blut auf das legendäre verdreckte Rippshirt spritzt: Am Set von "Stirb Langsam 4" ging ein Stuntman in einer Kampfszene etwas zu deftig zur Sache und verpasste Willis eine Risswunde über dem Auge. Zwar wurde der Action-Star erstmal ins Krankenhaus verfrachtet, doch mit ein paar Stichen war die Verletzung geflickt und Bruce stand am nächsten Tag pünktlich zum Drehbeginn wieder auf der Matte.

Alles andere wäre freilich auch eine herbe Enttäuschung für seine Fans gewesen. Dabei hatte sich Willis in der Vergangenheit auch durchaus mal als Zimperliese gezeigt: Als ihn 2003 am Set von "Tränen der Sonne" ein Explosionssplitter an der Stirn traf, zerrte er gleich das für die Spezialeffekte zuständige Crew-Mitglied vor den Kadi. Er habe nämlich in der Folgezeit "extreme geistige, körperliche und emotionale Schmerzen" auszustehen gehabt, hieß es in der Klageschrift.

Mach's wie George Dabbeljuh!

Das wollte so gar nicht zur beinharten Kriegspropaganda des ziemlich eindimensionalen Films passen. Die aktuelle Set-Anekdote fügt sich da doch viel besser ins Bild vom abgebrühten Action-Star - der übrigens bekennender Republikaner ist.

Da nimmt es auch nicht Wunder, dass der englische Titel des neuen "Stirb Langsam"-Films "Live free or die hard" wie ein Spruch aus der Propaganda-Schmiede von George W. Bush klingt. Also lässt Willis zu Beginn des amerikanischen Trailers auch gleich mal leinwandfüllend die US-Flagge vom Dach eines Regierungsgebäudes ausrollen. Rätselhaft bleibt allerdings, wie das genau zur Handlung des Action-Krachers passt, in dem John McClane einem Cyberterroristen, der alle Computer der USA sabotieren will, auf seine ganz altmodische Art das Handwerk legt. Natürlich strotzt der Vorschau-Clip wie üblich von Stunts und sich irrwitzig überschlagenden Autos - dazu Willis' legendär ausdruckslose Mine.

Wie sich das alles schlussendlich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügt, gibt's ab 28. Juni im Kino zu erleben. Bis dahin ist bestimmt auch Brucies Wehwechen wieder verheilt!

sun, 26.01.2007, 15:44

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