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| MITTERNACHTSZIRKUS | NEWS  |
| | "Welt der Vampire" - Kritik in Bildern | | leer | |
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Auf den ersten Blick scheint Madame Truska alias Salma Hayek verdammt sexy - doch der Lady wächst plötzlich sekundenschnell ein Bart! Deshalb lebt sie im "Cirque du Freak" - so der Originaltitel von "Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire". Der Cirque ist eine fahrende Schaustellertruppe voller absonderlicher Menschen. Doch die Mitglieder haben nicht nur seltsame Körpereigenheiten wie Affenschwänze oder Gummigliedmaßen, sondern obendrein ein düsteres Geheimnis... (Foto: Universal) |
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... denn einige der angeblichen Schausteller sind untote Schauerwesen - so wie der Vampir Larten Crepsley, gespielt von John C. Reilly. Er ist der ebenso amüsante wie schauerliche Held ... (Foto: Universal) |
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...in der Verfilmung der ersten drei Bände der 12-teiligen Jugendromanreihe vom 37-jährigen irischen Kultautor Darren Shan, in denen der namensgleiche Junge zum Halbvampir wird. Newcomer Chris Massoglia spielt Darren Shan, der mit seinem Kumpel ... (Foto: Universal) |
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...endet nach einem Spinnenbiss im Desaster. Um seinen sterbenden Kumpel Steve zu retten, lässt sich Darren von Larten, der ein Gegengift besitzt, zum Halbvampir und Assistenten "umbluten". "Mitternachtszirkus" spielt dabei nicht nur mit neuen Vampir-Vokabeln, sondern gibt dem gesamten Blutsauger-Mythos neue, witzige Noten ... (Foto: Universal) |
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So schlafen die Vampire zwar im Sarg, können aber auch am Tag wandeln, holen sich dabei nur schnell verbrannte Haut. Blut trinken sie auch, aber ohne dabei ihre "Opfer" gleich zu töten. Letzteres gilt allerdings leider nur ... (Foto: Universal) |
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... für einen Teil der Blutsauger. Die andere Seite schlachtet nach alter Hollywood-Manier Menschen - abwertend "Blutbeutel" genannt - genüsslich ab. Diese Kreaturen bekämpft der durchaus sensible Larten mit seinem neuen Assistenten. Dummerweise hat sich Darrens alter Kumpel ... (Foto: Universal) |
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... Steve inzwischen aber den rücksichtslosen Vampyren angeschlossen. Dieser Konflikt bestimmt die 12 Romane und wird vom Film - der natürlich auf Fortsetzungen spekuliert - im Schnellverfahren etabliert. (Foto: Universal) |
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"American Pie"-Regisseur Paul Weitz, der als Produzent von "Der goldene Kompass" bereits Fantasy-Erfahrung gesammelt hat, scheint der Humor ohnehin wichtiger als fantastische Verwicklungen. Trotzdem sind die Spezialeffekte sich blitzschnell bewegender Vampire sehr gelungen. (Foto: Universal) |
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Das Drehbuch schrieb Regisseur Weitz gemeinsam mit Brian Helgeland, auf dessen Konto "L.A. Confidential", "Ritter aus Leidenschaft" oder "Mystic River" gehen. Das Skript nimmt sich natürlich gegenüber den Büchern einige inhaltliche Freiheiten, weil die gesamten ersten drei Bücher der Reihe, die in vier Trilogien unterteilt ist, in nur einen Film gepresst wurden. (Foto: Universal) |
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Das Beste an "Mitternachtszirkus" ist ganz klar John C. Reilly, der Larten Crepsley ebenso düster wie witzig, brutal wie empfindsam spielt. Reilly bringt dabei sein großes dramatisches Können aus "The Hours" mit seinen komödiantischen Fähigkeiten aus "Ricky Bobby" oder "Die Stiefbrüder" zu einer höchst unterhaltsamen Synthese. Kinostart ist am 7.1.2010. (Foto: Universal) |
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Ein bisschen Romantik darf einem Vampirfilm in Zeiten von "Twilight" natürlich auch nicht fehlen. In Darrens Leben tritt sie in Gestalt von Rebecca (Jessica Carlson), die als Teil des Cirque ebenfalls eine "kleine Besonderheit" hat, die hier aber nicht nicht verraten werden soll. Sie ist jedenfalls eine schöne Metapher für die körperliche Verunsicherung pubertierender Teenager ... (Foto: Universal) |
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... ebenso wie die im Film gezeigte Notwendigkeit, sich inneren Dämonen zu stellen um zur "erwachsenen" Persönlichkeit zu reifen. Was also bei "Twilight" Edwards bedrohliche Vampirkräfte sind und für Harry Potter die geistige Verbindung zu Lord Voldemort, ist hier in die entscheidende Frage gefasst ... (Foto: Universal) |
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... "Was für eine Art Vampir will ich sein?" Wem also "Twilight" zu kitschig und "Harry Potter" zu bedeutungsschwanger ist, der findet in "Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire" eine selbstironische, witzige Variante - die damit allerdings auch nicht ganz so sehr zum Mitfühlen mit dem Schicksal der Helden einlädt. (Foto: Universal) |
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