Erboste Fans überschütten ihn mit Hohn und Spott, seit er als neuer Bond feststeht. Wir sagen, weshalb Daniel Craig trotzdem die beste Wahl ist.... http://images.kino.de/newspics/864/220864_1/b150x150.jpg Warum Craig der perfekte Bond ist

Story

Der neue 007

Warum Craig der perfekte Bond ist

"Er ist blond, ein Weichei und wird die Bond-Reihe ins Grab bringen!": So lautete das Urteil vieler erboster 007-Fans, als klar wurde, wer die Nachfolge von Pierce Brosnan antritt. Fünf schlagende Argumente, warum die Gegner von Daniel Craig völlig danebenliegen.

Großansicht Zeigt erstmals vor allem die dunkle Seite des MI6-Spions: Daniel Craig (Foto: Sony Pictures)

Zeigt erstmals vor allem die dunkle Seite des MI6-Spions: Daniel Craig (Foto: Sony Pictures)

1. Weil er ein Schwein sein kann.

Zugegeben: Pierce Brosnan sah schon verdammt smart aus in seinem schwarzen Smoking, wie er so lässig aus dem Handgelenk das Martini-Glas schwenkte. Und diesen Part soll nun der Sohn eines Stahlarbeiters übernehmen, der auf den Straßen von Liverpool groß wurde und in Hoylake Rugby spielte?

Eben deswegen! Denn als sich Bond zuletzt in "Stirb an einem anderen Tag" nach 14 Monaten in nordkoreanischer Kriegsgefangenschaft als gebrochener Mann zeigen sollte, da wirkte der schöne Pierce irgendwie deplaziert. Da hat Daniel Craig mit seinen markanten Gesichtszügen und der Lebensgeschichte eines Gossenkindes bessere Voraussetzungen. Das meint auch "The Sun": "Er ist genau der knallharte Geheimagent, den Romanautor Ian Fleming immer sehen wollte", lobt die sonst nicht gerade zimperliche Zeitung Daniel Craig.

Großansicht In "Road to Perdition" macht er Tom Hanks und Paul Newman das Leben schwer (Foto: Fox)

In "Road to Perdition" macht er Tom Hanks und Paul Newman das Leben schwer (Foto: Fox)

2. Weil er ein verdammt guter Schauspieler ist.

Dass Craig richtig fies sein kann, hat er mit seinem genialen Auftritt als verzogener und verschlagener Gangstersohn in "Road to Perdition" bereits bewiesen: Problemlos behauptete er sich neben Größen wie Paul Newman und Tom Hanks. Ohnehin geht beim neuen Bond ganz klar Können vor Image, wie auch die Fan-Seite www.danielcraigisbond.com meint: "Die echten Kenner von Flemings Romanen reiben sich die Hände, weil man sich statt für einen Star für einen ernst zu nehmenden Schauspieler entschieden hat."

Tatsächlich ist Craig ein echter Charakterdarsteller, der im Gegensatz zu allen seinen Vorgängern schon vor seiner Berufung als James Bond eine beachtliche Filmkarriere vorweisen kann: Er faszinierte als Dichter-Legende Ted Hughes in "Sylvia" Gwyneth Paltrow und begeisterte als coolster Dealer aller Zeiten in "Layer Cake" - dem in Deutschland leider untergegangen Kultfilm, der Craig zu Bond machte. Steven Spielberg adelte ihn endgültig zum Top-Agenten als Autospezialist von Eric Banas Terror-Truppe in "München".

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