Spielsucht
Das Leben von Online-Rollenspielern dient "Fluch der Karibik"-Regisseur Gore Verbinski als Vorlage für seinen neuen Film.
Von der Karibik zieht es Regisseur Verbinski nun in fantastische Onlinewelten (Foto: Disney)
Seit dem Erfolg von "Fluch der Karibik" kann sich Gore Verbinski seine Projekte aussuchen. Der ehemalige Werbefilmer ist auf Hollywoods Olymp angekommen und scheint dort die faszinierende Welt der Video- und Computerspiele für sich entdeckt zu haben. Nachdem bekannt wurde, dass der New Yorker an der Leinwandumsetzung des Shooterhits "BioShock" arbeitet, ließ er nun mitteilen, dass er bereits ein weiteres virtuelles Thema in Arbeit hat.
Der 43-Jährige hat die Rechte an einem im Jahr 2007 erschienen Artikel des Wall Street Journals erworben. Darin geht es um einen verheirateten Online-Rollenspieler, der jeden Tag 20 Stunden vor dem Computer verbringt. In der virtuellen Welt hat er sich einen gutaussehenden Avatar geschaffen, der vor Kraft nur so strotzt. Die Realität sieht jedoch anders aus. Dort ist er ein von Diabetes geplagter 53-jähriger Kettenraucher. Das Werk soll die ungeheure Faszination aufzeigen, die die künstliche Online-Rollenspielwelt auf die Spieler ausübt und deren fatalen Einfluss auf das wahre Leben. Um das Drehbuch soll sich Steve Knight ("Tödliche Versprechen") kümmern.
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