SF und Fantasy
Wer sich jetzt auf die Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für Filmfreunde macht, könnte vor allem im Umfeld von Science-Fiction- und fantasyorientierten Titeln fündig werden. Ein kleiner Überblick über den utopischen Film.
Von kultig wie Godzilla bis cool wie Riddic - die Bandbreite an Fantasy ist auch 2005 groß
Seit 2001 das wiedererstarkte Fantasy-Genre alle Aufmerksamkeit auf sich zog, ist es beinahe still um die zahlreichen anderen utopischen Filmthemen geworden, obwohl sie davon unbeeinflusst in gleich bleibender Zahl produziert wurden. Ganz besonders einer ließ sich nicht im mindesten beeindrucken: Science-Fiction-Tycoon George Lucas, der mit seiner zweiten "Krieg der Sterne"-Trilogie neue Maßstäbe setzte.
Sein würdiger Abschluss von Darth Vaders Lebensgeschichte, der mehr als sechseinhalb Millionen Zuschauer in die Kinos lockte, liegt bereits in den Regalen. Die exzellente Doppel-DVD "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" eröffnete die an utopischen und fantastischen Welten reichhaltige Wintersaison.
Der nächste Paukenschlag folgte sogleich: Steven Spielbergs zweite Kooperation mit Tom Cruise, "Krieg der Welten", sorgte erst in den Kinos dann in Videotheken für den Ausnahmezustand. Das Katastrophenszenario einer Alien-Invasion, das immerhin 2,7 Millionen Kinogänger in Angst und Schrecken versetzte, gibt es auch als Special Edition mit reichhaltig bestückter Doppel-DVD geben.
Gleichzeitig zu dem untypisch düsteren Spielberg-Hit erscheint der 1953 gedrehte "Kampf der Welten", die erste Verfilmung von H. G. Wells' Roman, als Special Collector's Edition, die den Topseller filmhistorisch ergänzt.
Zwei kleine, aber feine Anregungen aus der Blütezeit der Invasionsfilme, den 50er Jahren, sollten im engen Kreis auf einiges Interesse stoßen: Das humanistische Weltfriedensmahnmal "Der Tag, an dem die Erde stillstand" von Robert Wise kam bereits in einer Doppel-DVD-Box heraus. Und Wolf Rillas unübertroffener Paranoiahorror "Das Dorf der Verdammten" über von Außerirdischen gezeugte Kinder offenbart, wie verstörend schon damalige Fantasien ausfielen.
Den Start auf DVD hatte das Raumschiff schon vor dem Kinostart: "Serenity - Flucht in neue Welten", eine rasante Space Opera um die Outlaw-Besatzung des titelgebenden Raumkreuzers, die eine brisante Verschwörung der alles beherrschenden Allianz aufdeckt. Bevor es auf der großen Leinwand lief, war die Vorlage, die kurzlebige Fernsehkultserie "Firefly - Der Aufbruch der Serenity", im Verkauf auf vier DVDs erhältlich. Joss Whedon, Schöpfer des Franchise, begegnet in der Serie ganz wie in der Leinwandversion der Social Science-Fiction mit augenzwinkernder Westernattitüde.
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