

Pinkelt sich gern auch mal selbst ans Bein: David Slade (Foto: Columbia Pictures)
Diesen Spruch hat Regisseur David Slade entweder nie gehört oder vollkommen ignoriert. Sonst hätte er wohl kaum über "Twilight - Biss zum Morgengrauen" abgelästert, denn schließlich soll Slade Teil drei der Erfolgsreihe inszenieren. Einem Radiosender verriet der Filmemacher jetzt, was er von dem Vampir-Hype hält: "Kürzlich wollte ich mit Freunden ins Kino gehen, wir hatten alle guten Filme schon gesehen. Irgendwer schlug 'Twilight' vor und ich meinte nur: 'Niemals, weder betrunken noch auf Droge. Erschießt mich lieber.'"
Da stellt sich der Filmfan doch die Frage, ob ein Regisseur einen Blockbuster runterputzen sollte, den er nicht mal gesehen hat. Mal abgesehen von der Tatsache, dass David per Gehaltsscheck für den dritten Kinofilm ebenfalls vom "Twilight"-Rummel profitieren wird. Vielleicht will uns der Macher des ungewöhnlichen Vampir-Slashers "30 Days of Night" damit nur sagen, dass bei seinem Film alles anders wird - auf seine ganz eigene, verdrehte Weise...
| mbr |
Los Angeles, 05.05.2009 |