Vor 12 Jahren
Viele hätten es nie für möglich gehalten, dass es eines Tages Filme geben könnte, die völlig ohne Schauspieler und Dreharbeiten auskommen.
Und doch wurde diese Vision, die Pixar-Gründungsmitglied John Lasseter schon lange in seinem Kopf mit sich herumtrug, endlich Wirklichkeit. Am 19. November 1995 feierte "Toy Story" seine US-Premiere und ging damit als erster abendfüllender Kinofilm, der komplett am Computer entstand, in die Geschichte ein.
Ursprünglich glaubte niemand an einen Erfolg des Projekts. Deshalb erhielt Lasseter vom Spielzeughersteller Mattel nicht die Rechte, eine Barbie in die Handlung einzubauen. Auch Billy Crystal lehnte die Synchronisation von Buzz Lightyear ab. Doch das Einspielergebnis sollte schnell zeigen, dass Cowboy Woody und sein Astronautenkumpel durchaus ausbaufähiges Starpotenzial besaßen. Die Fortsetzung folgte 1999.
Billy Crystal bereute seine Entscheidung in dem Moment, in dem er den fertigen Film zu Gesicht bekam. Doch Pixar zeigte sich versöhnlich und ließ ihn Jahre später den einäugigen Grünling Mike in "Die Monster AG" sprechen.
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