Remake-Rolle
Es gibt Schauspieler, die müssen sich ihre Rollen mühsam zusammenbetteln und warten oft Jahre lang auf ein gutes Angebot. Und dann sind da noch die Superstars der Filmbranche, die auf unzähligen Besetzungswunschlisten ganz oben stehen und um die sich die Produzenten prügeln.
Tom Hanks gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Kaum ist der Oscar-Preisträger mit dem "Polar Express" vom Nordpol zurückgekehrt, schon häufen sich die Drehbücher auf seinem Schreibtisch. Für Mark Romaneks "A Cold Case" und Lawrence Kasdans "The Risk Pool" hat er bereits zugesagt.
Nun ist auch das nächste Projekt so gut wie sicher. "In America"-Regisseur Jim Sheridan plant ein Remake von Akira Kurosawas "Ikiru", der bereits 1952 entstanden ist. Darin geht es um einen Mann, der nach 30 Jahren im selben langweiligen Bürojob erfährt, dass er unter Magenkrebs leidet.
Daraufhin beschließt er, die verbleibenden Tage seines Lebens aufregender zu gestalten. Nach ersten dekadenten Ausschweifungen kommt er jedoch zu dem Schluss, dass er lieber etwas leisten möchte, an das man sich nach seinem Tod erinnert.
Tom Hanks, der demnächst in "Terminal" zu sehen sein wird, könnte für diese Rolle seine Erfahrungen aus "Philadelphia" wieder aufleben lassen. Damals spielte er sich mit der Rolle eines AIDS-kranken Anwalts in die obere Liga der Charakterdarsteller.
Unser "blonder Basterd" Diane Kruger eröffnete die 62. Berlinale - und Stars aus der ganzen Welt wollten das sehen.