Fantastisch
Am 6. Dezember ist Nikigraus-Tag! Während Tim Burton-Fans dem Kinostart der 3D-Version von "Nightmare Before Christmas" entgegenfiebern, plant der Regisseur schon seine nächsten Animationsfilme.
Gleich zwei neue Projekte zieht Tim Burton jetzt aus seiner Trickkiste. Anfang kommenden Jahres beginnt er mit der Verfilmung eines Klassikers, der die perfekte Vorlage für ein weiteres Highlight aus der Schmiede des fantasievollen Filmschöpfers bildet: "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll. Bis Mai 2008 will Burton seine Version der berühmten Kindergeschichte im Kasten haben und gleich im Anschluss seinen Kurzfilm "Frankenweenie" in einen abendfüllenden Kinofilm verwandeln.
Erstaunlich ist, dass Burton für beiden Filme den Auftrag von Disney bekommen hat. Denn von "Frankenweenie" war das Studio 1984 nicht besonders begeistert. Als der damals noch unbekannte Regisseur seine eigensinnige Hommage an den Film "Frankenstein" von 1931 mit einem Hund in der Hauptrolle inszenierte, warfen die Herren Produzenten ihm Ressourcenverschwendung vor und feuerten Burton kurzentschlossen.
Im Gegensatz zum Kurzfilm "Frankenweenie" soll der Langfilm wie schon "Nightmare Before Christmas" in der sogenannten Stop-Motion-Animation gedreht werden. "Alice im Wunderland" ist dagegen als eine Kombination von CGI und realen Szenen geplant. 3D-Brillen werden die Zuschauer bei beiden Filmen brauchen.
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