Nahost-Satire
Eigentlich sollte sich eine Frau freuen, wenn die beste Freundin einen waschechten Prinzen heiratet - nur dumm, wenn sie das kurz darauf den Kopf kostet...
Auch Charlize Theron zeigt sich davon geschockt - beschließt dann aber, etwas zu unternehmen: Sie gründet eine Frauenrechtsbewegung! Allerdings natürlich nur im Kino, denn Theron hat sich die Filmrechte am Roman "Florence von Arabien" gesichert und will auch die Hauptrolle übernehmen. Die Satire von Autor Christopher Buckley handelt von einer Mitarbeiterin im US-Außenministerium, deren beste Freundin tatsächlich das große Los gezogen zu haben scheint. Doch der Mann, der diese zur Prinzessin machte, hat wenig später die Nase voll von seiner US-Braut und lässt sie kurzerhand exekutieren. Und so etwas darf nach Florences Meinung nie wieder geschehen.
Die schwarzhumorige Handlung hat dabei natürlich einen sehr ernsten Hintergrund, da es um die Rechte der Frauen in weiten Teilen des Nahen Ostens tatsächlich miserabel bestellt ist. Dass Charlize die richtige ist, um für weibliche Gleichberechtigung zu kämpfen, hat sie zuletzt in "Kaltes Land" eindrucksvoll bewiesen. Das Drehbuch zu "Florence of Arabia" schreibt zudem Dean Craig, der sich mit "Sterben für Anfänger" als Experte für schräg-düstere Geschichten empfohlen hat.
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