Zweifel
Til Schweiger scheiterte mit dem Umzug in die Traumfabrik. Doch sie hat als eine der wenigen Deutschen richtig Fuß gefasst in Los Angeles...
Erst als er sie einmal "Jut, wa?!?" sagen hörte, glaubte Quentin seiner Diane! (Foto: Kurt Krieger)
Diane Kruger ist spätestens seit ihrem Auftritt in Blockbustern wie "Troja" an der Seite von Brad Pitt oder den "Vermächtnis"-Filmen mit Nic Cage nicht mehr wegzudenken aus Hollywood. Sie hat sich im Gegensatz zu Schweiger langfristig häuslich eingerichtet in der Stadt der Engel. Krugers Auftritt als Berliner Filmdiva Bridget von Hammersmark in Quentin Tarantinos spektakulärer Nazi-Satire "Inglourious Basterds" bedeutet nun einen weiteren Karrierehöhepunkt.
Doch um ein Haar wäre Kruger die große Rolle durch die Lappen gegangen - ausgerechnet weil der Meister des Kult-Trashs sie für eine Amerikanerin hielt. Quentin wollte jedoch unbedingt deutsche Darsteller für die deutschen Rollen, verpflichtete deswegen einheimische Größen wie Daniel Brühl, August Diehl, Til Schweiger oder Gedeon Burkhard.
"Eigentlich ist das ein großes Kompliment an meine Sprachtrainer", freut sich Diane, die für die Hollywood-Karriere jahrelang Englisch paukte, ihren Nachnamen Heidkrüger abkürzte und das für Amerikaner schwierige "ü" zum "u" vereinfachte. "Ich musste erst nach Berlin fliegen und Deutsch sprechen um Quentin von meiner deutschen Herkunft zu überzeugen", verrät Diane. Ob das neue, etwas sperrige Werk des Meisters auch das deutsche Kinopulikum überzeugen kann, stellt sich dann ab diesen Donnerstag heraus.
Berührendes Epos von Steven Spielberg über die Freundschaft eines Farmerssohns zu seinem Rassehengst, der in das Grauen des 1. Weltkriegs gerät und dabei Fronten und Besitzer wechselt.