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Regisseur Uwe Boll verärgert einige Kinozuschauer und Gamer mittlerweile so sehr, dass sie per Internet-Petition versuchen, den Regisseur zu stoppen. Boll selbst reagiert.
Filme von Uwe Boll mag nicht jeder. Genaugenommen finden die meisten Kinozuschauer seine Werke zum Davonlaufen. Allerdings hat der Regisseur, der sich gern an Videospielen vergreift ("Alone in the Dark", "Postal"), auch eine beachtliche Fangemeinde.
Boll ist unmöglich. Boll ist Kult. Beides trifft auf den Deutschen zu, der offen zugibt, dass ihm die Meinung anderer piep-egal ist. Schon einmal machte er aus seiner anarchistischen Haltung einen PR-Gag und forderte Journalisten, die ihn besonders schwer verrissen hatten, zum öffentlichen Boxkampf heraus.
Nun bringt er sich wieder in die Schlagzeilen: Einige erboste Kinobesucher und gekränkte Gamer sind der Meinung, Uwe Boll solle endlich aufhören mit seinen degenerierten Filmen. Sie entwarfen eine Petition, bei der im Netz gegen den Regisseur abgestimmt werden kann. Bisher wartet die Aktion mit 18.000 Stimmen auf.
Boll, bei einem Interview auf die Petition angesprochen, erklärt: "18.000 Stimmen überzeugen mich nicht. Eine Million wären ok - und schon haben wir ein neues Ziel."
Damit macht der Regisseur erneut deutlich, was er von Presse und Öffentlichkeit hält: Er pfeift drauf.
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