Regie, Drehbuch, Wumme
Hola Hombres: Menschenhändlern und Drogenbaronen im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko winkt ein nachhaltiges Resozialisierungsprojekt. Der neue Streetworker heißt John Rambo ...
"I'll be back!" So langlebig wie der Terminator: Sylvester Stallone als John Rambo (Foto: Warner)
Neulich, und schon da rechneten alle mit einer Satire auf vergangene Actiontage, gelang es Sylvester Stallone tatsächlich, noch einmal seinen John Rambo als glaubwürdigen Dschungelkämpfer zum Einsatz zu bringen. Der vierte Teil der Saga führte den wortkargen Ex-Soldaten nach Birma, wo er weiten Teilen der Militärjunta großkalibrige Argumente für die Einhaltung der Menschenrechte um und zwischen die Ohren haute. Gereift an Geist und Körper kehrte Rambo heim und landete genau dort, wo er zu Beginn von Teil eins eigentlich hingewollt hatte: Auf Papas Farm. Der Kreis war geschlossen und hätte es bleiben können, wenn 113 Millionen Dollar nicht wären.
Genau die fuhr Stallone mit "John Rambo" weltweit an den Kinokassen nämlich ein und das sind richtig gute Gründe, den Dschungelkönig noch mal in die Wüste zu schicken. Im von Menschen- und Drogenschmugglern beherrschten Gebiet zwischen den USA und Mexiko hat, so schreibt "Variety", Rambo eine persönliche Rechnung zu begleichen. Dort drangsalieren die bösen Buben eine arme Maid und deshalb werden so mancher Mexikaner und auch nicht wenige Gringos in den Staub beißen müssen. Sylvester Stallone schreibt das Drehbuch, wird Regie führen und natürlich selbst zu Monstermesser, Pfeil und Bogen greifen. Gedreht wird im Frühjahr 2010, also ist mit dem Film im nächsten Herbst zu rechnen.
Damit die Warterei nicht zu friedlich dahintropft, vergießt der 63-jährige Stallone zwischendurch ganze Bäche an Filmblut: Mit einer Schar Actionstars wie Mickey Rourke, Jet Li, Dolph Lundgren und Jason Statham lässt er es zwischendurch mit dem Söldnerepos The Expandables krachen. Hoffentlich nicht so laut, dass man es bis ins ferne Philadelphia hört. Dort schnarcht nämlich Boxrentner Rocky Balboa vor sich hin. Am Ende wird der auch noch einmal wach ...
Berührendes Epos von Steven Spielberg über die Freundschaft eines Farmerssohns zu seinem Rassehengst, der in das Grauen des 1. Weltkriegs gerät und dabei Fronten und Besitzer wechselt.