

Der Meister würde den Sixties-Helden natürlich komplett runderneuern! (Foto: Kurt Krieger / Sony)
Denn wenn Kinolegende Steven Spielberg bei einem Agentenfilm im Regiestuhl sitzt, wird die Action spektakulärer, die Story verzwickter und der Held cooler als alles, was bisher da war. Und die Titelfigur, die sich Spielberg für sein Spionageprojekt ausgesucht hat, ist absoluter Kult: Matt Helm, ein knallharter und mit allen Wassern gewaschener US-Agent, der in 27 Romanen von Autor Donald Hamilton feindliche Spione unschädlich macht.
Bereits in den 60ern hatte es mehrere Matt-Helm-Verfilmungen gegeben. Allerdings spielte Dean Martin die Figur weniger als den taffen Aufräumer aus den extrem brutalen Romanen, sondern mehr als locker-charmanten Sprücheklopfer. Mit dieser Attitüde beeinflusste Matt Helm die Bond-Filme der Siebziger. Zudem inspirierte Helm Mike Myers zu seinen Agentensatiren um Austin Powers - beide tarnen sich als Modefotograf.
Spielberg war zunächst nur als Produzent vorgesehen, doch das Drehbuch von Paul Attanasio begeisterte ihn dermaßen, dass er nun mit dem Regiestuhl liebäugelt. Kein Wunder, denn Attanasio schrieb schon das Skript zu "Der Anschlag" und arbeitete mit Quentin Tarantino am Buch zu "Pulp Fiction"!
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Los Angeles, 30.07.2009 |