Kult-Detektiv mit Eisenfaust
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Robert Downey jr. (rechts mit Gattin Susan) gibt einen "Sherlock Holmes", wie man ihn nie zuvor gesehen hat: Ein waschechter Action-Held mit Schlag bei den Frauen (wie links Rachel McAdams als seine kriminelle Ex-Flamme Irene) und buchstäblich Schlag gegen die Fieslinge der Londoner Unterwelt. Die Fans bei der Deutschlandpremiere in Berlin zeigten sich schwer beeindruckt von so viel Leinwandpräsenz. (Foto: Warner)
"Iron Man" Downey jr. stand Fans und Kritikern Rede und Antwort zur ungewöhnlichen Neuinterpretation des Kultdetektivs - und erwies sich dabei ebenso scharfsinnig und schlagfertig wie sein Holmes auf der Leinwand. (Foto: Warner)
Rachel McAdams aus "State of Play" und "Die Frau des Zeitreisenden" ist als zwielichtige Ex von Holmes eindeutig das optische Highlight im London des 19. Jahrhunderts. Regisseur Guy Ritchie hat der Themsestadt ansonsten den für ihn typischen dreckigen Look aus seinen Gangsterwerken wie "Rock'N'Rolla" oder "Snatch" verpasst. (Foto: Warner)
Aus "Rock'N'Rolla" hat Ritchie Mark Strong "mitgebracht". Er spielt den fiesen Lord Blackwood, den Holmes zu Beginn in einem wüsten Handgemenge hinter Gitter und an den Strick bringt. Doch Blackwood taucht dank schwarzer Magie wieder auf und gibt Holmes mit einer brutalen Mordserie eine harte Nuss zu knacken. Strong spielt so beängstigend, dass die Fans Respektabstand hielten. (Foto: Warner)
Für Regisseur Guy Ritchie ist "Sherlock Holmes" die erste richtig große Hollywood-Produktion. Der Ex-Mann von Madonna meistert die Herausforderung souverän, bewahrt sich seine typische Bildersprache, seinen dreckigen Charme und seine stets im Dienst der Geschichte stehende, dynamische Darstellung von physischer Gewalt. Bei Kennern ist der Brite ohnehin längst Kult. (Foto: Warner)
Zwar fehlte bei der Premiere in Berlin Jude Law, der im Film den berühmten Holmes-Berater Dr. Watson spielt, aus privaten Gründen. Doch Ritchie, McAdams, Downey jr. und Strong sorgten mit bester Laune und treffsicheren Pointen auch ohne den zweitwichtigsten Mann neben Sherlock Holmes für große Hollywood-Stimmung. (Foto: Warner)
Produzentenlegende Joel Silver, der den Kinofans Meilensteine bescherte wie "Stirb langsam", "Lethal Weapon" und "Matrix", zeigte sich hochzufrieden mit der Reaktion auf "Sherlock Holmes" von Fans und Kritik. (Foto: Warner)
Auch wenn er als Lord Blackwood absolut zum Fürchten wirkt - in Zivil zeigte sich Mark Strong sehr zugänglich und feierte mit Guy Ritchie bis in die Morgenstunden. (Foto: Warner)
Stargast Diane Kruger war natürlich heiß begehrt am Roten Teppich. (Foto: Warner)
January Jones aus "American Pie 3" und "Dirty Dancing 2" gab sich ebenfalls die Ehre ... (Foto: Warner)
... wie auch MTV-Moderator Patrice Bouédibéla, der keine Filmpremiere in Deutschland auslässt. (Foto: Warner)
Das Team von "Sherlock Holmes" ließ sich am Ende frenetisch bejubeln für eine freche Interpretation der Kultfigur von Sir Arthur Conan Doyle, die auf ihre ganz eigene Art den Romanen treu bleibt und neue, spannende und höchst unterhaltsame Facetten bietet. Fortsetzung folgt garantiert! (Autor: Boris Sunjic) (Foto: Warner)
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