Der "ewige James Bond" hat genug gespielt: Sean Connery geht in Rente. Von seinem Plan abhalten könnte ihn nur die Mafia.... http://images.kino.de/newspics/789/184789_1/b150x150.jpg Sean Connery will nicht mehr

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Sean Connery will nicht mehr

Megastar Connery hört mit der Schauspielerei auf. Der Schotte, der sieben Mal als James Bond im Namen Ihrer Majestät unterwegs war, hat sich in den letzten Jahren nach und nach aus dem Filmgeschäft zurückgezogen.

Großansicht Der schottische Altmeister dankt ab: Sean Connery (Foto: Kurt Krieger)

Der schottische Altmeister dankt ab: Sean Connery (Foto: Kurt Krieger)

Während Sean Connery zwischen 1986 und 1999 in 20 verschiedenen Rollen auf der Kinoleinwand präsent war, konnte er sich seitdem zu lediglich zwei Filmen aufraffen: Er spielte im anspruchsvollen Drama "Forrester - Gefunden!" und im Comic-Flop "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen".

Scheint, als hätte der Charakterdarsteller entgültig genug von Hollywood: "Ich habe die Nase von den Idioten gestrichen voll. Die Distanz zwischen den Leuten, die wissen, wie man einen guten Film macht, und denen, die ihnen erst grünes Licht geben müssen, vergrößert sich ständig. Natürlich sind nicht alle in Hollywood Idioten - ich sage nur, dass es in der Filmbranche eine Menge von ihnen gibt. Es bräuchte schon ein Angebot der Mafia, das ich unter keinen Unständen abschlagen dürfte, um mich zu einem weiteren Film zu überreden."

Rückzug an allen Fronten

Der Mime, der pro Film rund 15 Millionen Euro Gage erhielt, verkündete außerdem, dass er sich aus einem lukrativen Geschäft um seine Autobiografie zurückgezogen hat. Eigentlich hatte sich Sean Connery sowieso geschworen, nie zur Feder greifen, um seine Memoiren zu Papier zu bringen.

Doch noch im letzten Jahr brachten schlappe 1,5 Millionen Euro - so viel hatte ihm der HarperCollins-Verlag für seine Lebensgeschichte geboten - den Skeptiker zum Umdenken: "Es ist eine Reise in ein mir völlig unbekanntes Gebiet. Einerseits habe ich Angst davor, andererseits bin ich ziemlich aufgeregt und freue mich darauf", kommentierte der Hollywoodsuperstar damals seine schriftstellerischen Pläne.

Das ist inzwischen Schnee von gestern. Da der Herausgeber zu viele Details aus Connerys Privatleben wollte, zog der Schauspieler seine Zusage kurzerhand zurück. Die offizielle Erklärung des 74-Jährigen: Er wolle nicht für eventuelle Ungenauigkeiten im Buch haften: "Mir wurde klar, dass ich den Rest meines Lebens damit zubringen würde, genau diese Ungenauigkeiten zu korrigieren."

cat, Edinburgh, 01.08.2005, 17:01

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