Vermutet hatten es viele, nun hat Arnold Schwarzenegger selbst bestätigt, dass er gerne der mächtigste Mann der Welt geworden wäre - wenn die US-Verf... http://images.kino.de/newspics/534/328534_1/b150x150.jpg Schwarzenegger wollte US-Präsident werden
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Ehrgeiz

Schwarzenegger wollte US-Präsident werden

Der "Gouvernator" wäre am liebsten "Presidator" geworden…

Großansicht Arnie kann (fast) alles - vielleicht sogar US-Präsident? (Foto: Fox)

Arnie kann (fast) alles - vielleicht sogar US-Präsident? (Foto: Fox)

Als Arnold Schwarzenegger 2002 in die Politik ging, war die Euphorie riesengroß, man traute dem Hollywood-Helden einfach alles zu. Und so spekulierten viele nach der Wahl der Österreichers zum Gouverneur von Kalifornien und vielversprechenden ersten Amtsmonaten, ob der neue Stern am Polit-Himmel nicht auch der richtige Mann für das wichtigste Amt der Welt sein könnte - das des US-Präsidenten.

Schwarzenegger hatte sich selbst dazu nie geäußert - nicht zuletzt, weil es da ein nicht ganz unbedeutendes gesetzliches Problem gibt. Doch nun, da der Österreicher mit der Politik ohnehin abgeschlossen hat und Barack Obama gerade seine zweite Amtszeit angetreten hat, räumt Arnie seine Ambitionen ein:

"Wenn es eine Chance für mich gegeben hätte, als Präsident zu kandidieren, dann hätte ich das getan", gesteht Schwarzenegger. "Aber dazu hätte die Verfassung anders sein müssen, denn da ein im Ausland Geborener sich nicht um das Präsidentenamt bewerben darf, war das keine Option."

Verfassungsänderung nicht ausgeschlossen

Interessant ist dabei die Formulierung "hätte anders sein müssen", denn einige politische Beobachter hatten seinerzeit eine entsprechende Verfassungsänderung für nicht ausgeschlossen gehalten - eine sogenannte "Lex Schwarzenegger", nach der es genügt hätte, amerikanischer Staatsbürger zu sein, man aber als Präsidentschaftskandidat nicht mehr zwingend auf US-Staatsgebiet geboren sein hätte müssen.

Inzwischen dürfte dieser Zug für den ehemaligen Gouvernator aber ohnehin abgefahren sein. Zum einen hat seine krisengeprägte zweite Amtszeit in Kalifornien seinem politischen Renommee geschadet, zum anderen hat Schwarzenegger durch die schmutzige Trennung von Massenliebling Maria Shriver einen persönlichen Imageschaden erlitten, den sich kein zukünftiger Präsident leisten kann.

Dafür dürfen sich die Fans nun aber auf weitere Kinoauftritte von Arnold Schwarzenegger freuen, vielleicht sogar auf "Terminator 5". Der erste steht mit dem Action-Spektakel "Last Stand" am 31. Januar ins Haus.

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Boris Sunjic, Los Angeles, 22.01.2013, 12:56
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