Süßer Trost
"Wir finden trotzdem, deine Leistung ist eine Statue wert - und zwar eine, die viel süßer ist als der Oscar!"
Als Brad Pitt diese Glückwunschkarte aus dem Umschlag zog, dürfte er erstmal gegrübelt haben, was in dem mysteriösen Päckchen stecken könnte, dem sie beilag. Als er die Verpackung aufriss, stellte er fest: Man hatte ihm glatt eine dem Oscar nachempfundene Schokofigur geschickt - allerdings mit Brads eigenem Gesicht. Absender war eine weltweit bekannte Deo-Firma, die sich natürlich einen schönen Werbe-Effekt davon verspricht.
Die Idee ist allerdings wirklich "süß", denn Pitt durfte sich berechtigte Hoffnungen auf seinen ersten Oscar als bester Hauptdarsteller machen - immerhin war "sein" Film "Der seltsame Fall des Benjamin Button" sage und schreibe 13 mal nominiert. Zwar hatte Mickey Rourke für "The Wrestler" als leichter Favorit gegolten, doch den Goldjungen räumte dann überraschend Sean Penn für "Milk" ab - und "Button" wurde mit drei Preisen in Nebenkategorien wie Make-up regelrecht abgespeist. Doch für Brad war es sicher nicht die letzte Nominierung. Und bis zur nächsten Oscar-Chance kann er sich ja nun mit den allseits bekannten Schoko-Glückshormonen bei Laune halten.
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