Virtueller Boxsack
Als braver Gesetzeshüter Michael Knight und heldenhafter Rettungsschwimmer Mitch war David Hasselhoff eine Ikone der 80er und frühen 90er Jahre. 2008 fällt der ehemalige Star nur noch durch Scheidungen und Alkoholexzesse auf und taugt bestenfalls noch als Witzfigur.
Dieses Grinsen soll Gamer demnächst zum Reinschlagen animieren: David Hasselhoff (Foto: Kinowelt)
Das haben auch die Macher des Computergames "Pain Movie Lot" erkannt. Dafür haben die Programmierer einen virtuellen David Hasselhoff erschaffen, den der Spieler nach Belieben quälen darf. Der 56-Jährige selbst findet die Spielidee urkomisch: "Ihr könnt mich in einen Raketenwerfer stecken und mir so richtig übel mitspielen - Kisten, Autos und Menschen explodieren lassen, alles ist erlaubt. Und das Beste daran ist, dass ihr dabei meiner Visage keinen einzigen Kratzer zufügt."
Wer sich nun ernsthaft fragt, ob Hasselhoff noch bei Trost ist und was er in "Pain Movie Lot" verloren hat, für den hat der Ex-"Baywatch"-Held gleich eine Antwort parat: "Das Game ist schließlich in einem Filmstudio angesiedelt. Und was wäre ein Filmstudio ohne 'The Hoff'?" Um den Spielspaß perfekt zu machen, hat der singende Schauspieler auch noch eine Coverversion von "Do You Really Want To Hurt Me?" von Culture Club aufgenommen, die es exklusiv in dem Playstation 3-Game zu hören gibt.
Ehrlicherweise gibt Hoff aber doch zu, dass er anfangs gezögert hatte, als virtueller Boxsack herzuhalten: "Da geht es nur darum, Menschen gegen Mauern zu schleudern, vom Auto überfahren zu lassen und sich daran aufzugeilen. Das mit dem Aufgeilen verstehe ich völlig, aber beim Rest des Spiels war ich mir nicht sicher." Schließlich hat er aber doch eingewilligt: "Wenn jemand doofe Späße versteht, dann ich." Wer es nun nicht mehr abwarten kann, sein Kindheitsidol gegen die Wand zu klatschen - "Pain Movie Lot" gibt es ab 6. November zu kaufen.
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