Bonapartes Baby
Bloß keine Zeit vergeuden! Shooting-Star Scarlett Johansson nutzt die Gunst der Stunde, um sich eine vielversprechende Rolle nach der anderen unter den Nagel zu reißen.
Erst "Die schwarze Dahlie", dann Hollywood-Legende Lana Turner und nun auch noch Napoleons Geliebte - anstatt sich auf ihren Lorbeeren ein wenig auszuruhen, treibt Scarlett Johansson ihre Karriere vehement voran. Zusammen mit Drehbuchautorin Rebecca Kennedy versucht die für "Lost in Translation" mehrfach ausgezeichnete Newcomerin derzeit, den Historienfilm "Napoleon and Betsy" auf die Beine zu stellen.
Ähnlich wie die französiche Produktion "Monsieur N.", die im vergangenen Jahr auf der Berlinale zu sehen war, spielt der Film ein wenig mit der Geschichte. Erzählt wird, halb fiktiv, halb überliefert, von den letzten Jahren des französischen Kaisers, die er im Exil auf St. Helena verbrachte. Die Rolle der jungen Britin, die sich in ihn verliebt, will Johansson natürlich selbst übernehmen. Ein Napoleon wird noch gesucht - Scarlett und ihre Drehbuch-Partnerin haben aber bereits konkrete Vorstellungen.
Als Partner konnte das Duo die Lions Gate-Studios gewinnen, deren Macher seit der bewegenden Liebesgeschichte "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" nur zu gut wissen, wieviel Talent in der gerade mal 19-jährigen Ausnahmeschauspielerin steckt.
Johansson steht gerade für das Drama "Synergy" vor der Kamera und wird anschließend mit der James Ellroy-Verfilmung "Die schwarze Dahlie" beginnen - Drehstart für "Napoleon und Betsy" ist folglich frühestens im Herbst.
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