Weichgespült
Zweifelhafte Ehre für Chris Martin und Co: Die deutschen Extrem-Rocker stehen auf "X&Y".
Über einen Mangel an Fans können sich Coldplay nun wirklich nicht beschweren. Dass aber ausgerechnet die muskelbepackten Teutonen von Rammstein zu ihrer Musik die Augen schließen, hätten sich die Briten auch nicht träumen lassen. Drummer Christoph Schneider gab nun aber zu, dass er während des Entstehungsprozesses des neuen Rammstein-Albums sehr oft Coldplay gehört habe. Und Sänger Till Lindemann ergänzte: "Wir lassen uns von allem beeinflussen, was uns zu Ohren kommt."
Ob der sanfte Hörgenuss sich wirklich im neuen Spund der sechs Berliner manifestiert hat oder ob es sich dabei nur um einen PR-Gag handelt, wird sich spätestens bei Erscheinen der neuen Platte herausstellen. Sicher aber ist, dass Texas-Sängerin Sharleen Spiteri an einem Stück mitgewirkt hat. Außerdem haben sich Rammstein eine mexikanische Mariachi-Band ins Studio eingeladen.
Die britischen Vorbilder der Berliner Pyromanen gießen derweil auch kräftig Benzin ins Gerüchtefeuer. Nachdem Sänger Chris Martin jüngstens von einem Country- und HipHop-Album träumte, spinnt er seine Ideen nun weiter. Die Band habe "Phase Eins" des Coldplay-Sounds zur Genüge ausgelotet: "Jetzt betreten wir Phase zwei. Das könnte eine Abba-Phase sein oder eine Transvestiten-Phase. Wer weiß. Aber es wird auf jeden Fall gut." Klar, Chris.
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