Ausgestorben
Die schöne neue 3D-Welt des Kinos ist eigentlich perfekt für einen erneuten Besuch im "Jurassic Park". Doch Dino-Veteran Sam Neill sieht für die Urzeit-Menagerie keine Zukunft.
Vor einem Jahr galt "Jurassic Park 4" noch als beschlossene Sache. Joe Johnston ("Captain America") outete sich als Regisseur und es hieß, dass bereits an den Kulissen gearbeitet würde. Doch nun sagt Sam Neill, Star in zweien der drei "Jurassic Park "-Filme: "Das Thema ist erledigt."
Bei Joe Johnston, der 2001 "Jurassic Park III" inszenierte, hörte sich das ganz anders an. Voller Enthusiasmus erklärte er: "Es wird anders sein als alles, was ihr jemals gesehen habt. Es wird nichts mit den ersten drei Filmen zu tun haben - im Grunde ist es der Beginn einer zweiten 'Jurassic Park'-Trilogie." Im Januar dieses Jahres fotografierten Themenpark-Tester auf dem Gelände der Universal-Studios eine Produktionstafel, die auf Dreharbeiten zu "Jurassic Park 4" hinwies.
Sam Neill ist von alledem ebensowenig beeindruckt wie von dem Umstand, dass die fortgeschrittene 3D-Technik eigentlich perfekt wäre, um die Dino-Serie wiederzubeleben. "Ich denke, wir haben die Geschichte zuende erzählt", sagte er zu MTV. "Stan Winston, der die wundervollen Saurier geschaffen hat, ist gestorben. Also: Kein Stan, kein 'Jurassic Park'. Und Autor Michael Crichton ist auch tot."
Das klingt ziemlich endgültig - oder ist Sam Neill bloß beleidigt, weil er in den Plänen von Joe Johnstons neuer "Jurassic Park"-Trilogie keine Rolle spielt?
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