007 ohne Regisseur
Sam Mendes sagt "Nein" zu nächstem Bond
Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, sagt sich wohl Regisseur Sam Mendes. Auch, wenn Fans und Studio diesbezüglich vermutlich anderer Meinung sind.
Sam Mendes bestätigte seinen Ausstieg aus dem "Bond"-Reihe. Gegenüber dem Magazin "Empire" sagte er:
"Es ist mir sehr schwer gefallen, Michaels and Barbaras großzügiges Angebot, den nächsten 'Bond' zu inszenieren, abzulehnen. Bei 'Skyfall' Regie zu führen, war einer der besten Erfahrungen meiner Karriere, aber ich habe andere Verpflichtungen, inklusive der Theater-Produktionen 'Charlie And The Chocolate Factory' und 'King Lear', die mich über das nächste Jahr hinaus in Anspruch nehmen werden."
Die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli müssen sich nun definitiv einen neuen Regisseur für das nächste Kapitel der Erfolgs-Reihe suchen. Bitter, denn Mendes' "Skyfall" avancierte zum erfolgreichsten James-Bond-Film aller Zeiten. Der Filmemacher hatte allerdings bereits im vergangenen Jahr angedeutet, keine weiteren Bond-Abenteuer mehr drehen zu wollen.
Verzweifelt gesucht: Neuer Bond-Regisseur
Ob die Entscheidung auch Daniel Craigs Pläne in Sachen Bond-Zukunft beeinflusst, ist ebenfalls offen. Denn der Hauptdarsteller der Kultreihe hatte Mendes, der eigentlich als Dramenspezialist und blockbusterabgeneigt gilt, persönlich für den 007-Regiestuhl überredet. Kein Wunder, denn Craig ist als echter Charakterdarsteller auch eher ein ungewöhnlicher Bond. Dementsprechend werden sich die Macher nun um einen Nachfolger bemühen, der ähnliche Qualitäten wie Sam Mendes mitbringt...
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Ab 23. Mai im Kino