Das Leben nach "2012"
Schlechte Nachrichten für alle Maya: Mitglieder der mexikanischen Ex-Hochkultur müssen sich wohl doch einen neuen Kalender kaufen.
Denn kaum hat Roland Emmerich in 2012 die Erde mit lautem Getöse samt massiven Erd- wie Wasserbewegungen untergehen lassen - schon möchte er sie wieder neu beleben. Zumindest seinen Plänen zufolge, die der Exilschwabe jetzt der "Entertainment Weekly" offenbarte. Da konstruktive Prozesse erfahrungsgemäß wesentlich länger dauern als destruktive, wird es eine Spielfilm-Länge kaum tun. Also muss gleich eine ganze Serie her - bis dato getauft auf den einfallsreichen Namen "2013".
Mit seinem Produzenten Mark Gordon - verantwortlich für die Serien "Grey's Anatomy" und "Private Practice" - hat der Filmemacher wohl auch schon eine tragfähige Storyline ausgetüftelt. Im Vordergrund sollen die Versuche der Menschheit stehen, sich auf dem verwüsteten Planeten einen neue Heimat zu schaffen - quasi eine Art "The Year After". "Es geht um die Neubesiedlung der Erde", erzählte Emmerich und findet das "sehr, sehr faszinierend". Der Mann kann einfach nicht aufhören, mit unserem Planeten rumzuspielen.
Sogar einen Sendeplatz hat er schon im Auge: Hier möchte er beim US-Network ABC die Lücke der Serie "Lost" einnehmen, die im Jahr 2010 ausläuft. Zuvor sollte "2012" jedoch besser die Kinosäle und Konten des Filmriesen Sony Pictures füllen. Sonst wäre es eine echte Katastrophe. Jetzt mal nicht für uns, sondern für Roland Emmerich und sein filmisches Besiedelungsprojekt. Aber davon geht wenigstens die Welt nicht unter.
Berührendes Epos von Steven Spielberg über die Freundschaft eines Farmerssohns zu seinem Rassehengst, der in das Grauen des 1. Weltkriegs gerät und dabei Fronten und Besitzer wechselt.