Abgeschossen
Nach dem Kapitalflop "Swept Away" kehrte Guy Ritchie mit "Revolver" zu dem Genre zurück, das ihn zum britischen Regiestar gemacht hatte.
Rückkehr zum "Snatch"-Territorium: Guy Ritchies "Revolver" (Foto: Europa Corp./SKA Films)
Sein Debüt "Bube, Dame, König, Gras" schlug ein wie eine Bombe. Die Gaunerkomödie galt als Musterbeispiel für die Renaissance des britischen Films und schon bald folgte mit "Snatch - Schweine und Diamanten" der zweite Streich. Doch als Guy Ritchie dann Ehefrau Madonna in "Stürmische Liebe - Swept Away" als verwöhnte Millionärsgattin in Szene setzte, begann sein Stern zu sinken.
Mit "Revolver" versuchte der Regisseur, wieder an den Erfolg seiner Gangsterfilme anzuknüpfen, aber der Schuss ist mächtig nach hinten losgegangen. Denn die Briten haben das Drama zum schlechtesten Film des Jahres gekürt.
Damit schlägt Ritchie sogar Hollywood-Veteran Oliver Stone, dessen Epos "Alexander" auf Platz zwei gewählt wurde. An dritter Position steht "Fantastic Four", gefolgt von "Be Cool" und "Melinda und Melinda". Der sechste Platz geht an den britischen Trickfilm "Valiant", der es wie "Revolver" nicht in die deutschen Kinos schaffte. Die weiteren Top-Flops sind: "House of Wax", "Verliebt in eine Hexe" "Herbie Fully Loaded", und "Ein Duke kommt selten allein".
Auch wenn 2005 für Guy nicht von Erfolg gekrönt war, haben die Ritchies an Silvester allen Grund zum Feiern. Denn Madonnas neues Album "Confessions On A Dance Floor" führt etliche Hit-Listen an.
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