Doppelter Horror-Schocker
Seit Ridley Scott vor einigen Monaten angekündigt hatte, die kultisch verehrte Horror-Reihe "Alien" fortzusetzen, schossen die Spekulationen über die Handlung ins Kraut. Nun nimmt der Regisseur erstmals selbst dazu Stellung.
Was brach in den Fan-Foren für ein Wirbel los, als Ridley Scott vor einigen Monaten ankündigte, ins "Alien"-Universum zurückzukehren! Tröpfchenweise sickerten die Informationen durch: Scott wird selbst die Regie übernehmen, und nicht nur produzieren. Der Regisseur will wie James Cameron, der den zweiten Teil der Horror-Saga "Aliens" inszenierte, die Fortsetzung in der 3D-Technik des Megablockbusters "Avatar" drehen. Schließlich gar: Es wird sogar zwei neue "Alien"-Filme geben.
Nachdem nun die Marketing-Maschinerie zu Scotts letztem Film "Robin Hood" nur noch niedertourig läuft, fand der Regisseur endlich Zeit, selbst zu seinem "Alien"-Projekt Stellung zu nehmen. Auf dem Hero-Komplex Festival in Los Angeles verriet der Filmemacher einige Details zur Handlung. Wie schon zahlreiche Insider vermeldeten, wird der Plot tatsächlich vor dem ersten "Alien"-Film aus dem Jahr 1979 spielen, in dem die Besatzung des Raumschiffs "Nostromo" um Sigourney Weaver und John Hurt erstmals auf die Säure gefüllten Biester trifft.
"Ich saß da und habe mir überlegt, wie man der Reihe wieder Leben einhauchen könnte", sagt Scott. "Die einzige Methode erschien mir, die Vorgeschichte zu erzählen. Der Schlüssel war für mich die Szene, als John Hurt auf dem Planeten das unbekannte Raumschiff untersucht und den 'Riesen' in seinem Stuhl findet."
"Niemand hat je gefragt, was es mit dieser außerirdischen Leiche auf sich hat", so Scott weiter. "Wir haben auch nie erklärt, wer er ist, woher er kommt. Welche Zivilisation kann ein solches Schiff, eine solche Maschine bauen? Das zeigen wir nun in den beiden neuen Filmen."
"Alien 5" wird, wie Scott weiter ausführt, etwa 30 Jahre vor der Reise der Nostromo spielen. Im Zentrum der Handlung werde die unbekannte Spezies des "Riesen" und ihr Kampf gegen die Monster stehen. Klingt ganz so, als würde sich Scott dafür mal mit seinem alten Kumpel Cameron zusammensetzen. Schließlich dürfte der so den ein oder anderen Tipp haben, wie man eine ganze extraterrestische Zivilisation auf die Leinwand bringt.
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