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Mit japanischen Filmen kennt er sich aus.
Bereits 2004 übernahm Richard Gere die Hauptrolle in einer Hollywoodneuverfilmung: Der Tanzfilm "Darf ich bitten?" mit Jennifer Lopez, der auf dem japanischen Kulthit von 1997 basierte, wurde allerdings ein Flop.
Trotzdem wagt sich Mr. "Pretty Woman" erneut an ein Asia-Remake; er ist bei "Hachiko: A Dog's Story" dabei. Der Film entsteht nach dem Vorbild von "Hachiko monogatari", einer herzerwärmenden Story über die Freundschaft eines Mannes zu seinem Hund.
Erzählt wird die Geschichte eines Professors, der einen streunenden Welpen bei sich aufnimmt, den er Hachiko nennt. Über die Jahre werden die beiden echte Partner, und Hachiko begleitet sein Herrchen jeden Morgen zur U-Bahn. Dort wartet der Hund geduldig, bis der Professor von der Universität zurückkehrt.
Als der Mann plötzlich stirbt, wartet Hachiko weiter, trotz Regen und Kälte. Über zehn Jahre lang kommt der Vierbeiner jeden Abend an den Bahnhof zurück, bis er schließlich selbst an Altersschwäche stirbt.
Das japanische Original basiert auf einer wahren Begebenheit und gilt in seiner Heimat als tränenverursachendes Meisterwerk. Dem echten Hachiko wurde am Bahnhof Shibuya in Tokio sogar ein Denkmal gesetzt; das ausgestopfte Tier kann in einem Museum bewundert werden.
Unser "blonder Basterd" Diane Kruger eröffnete die 62. Berlinale - und Stars aus der ganzen Welt wollten das sehen.