Im Rampenlicht
Überall mit von der Partie und doch nie wirklich im Mittelpunkt. So könnte man die Hollywoodkarriere von Ray Liotta zusammenfassen. In den meisten seiner Filme ist der Amerikaner in Nebenrollen zu sehen.
In "Family of the Year" darf Ray Liotta jetzt aber in die vorderste Schauspielfront. Die Komödie handelt von einer Familie, die aus einer amerikanischen Millionen-Metropole in eine typische Kleinstadt zieht. Die Eltern wollen ihre Kinder vor den Gefahren der Großstadt fernhalten. Doch in der Provinz kommt alles ganz anders: Die undankbaren Zöglinge proben den Aufstand gegen ihre Erzeuger. Doch auch die Erwachsenen benehmen sich kindisch und schon bald hängt der Familienfrieden schief.
Für Liotta nach langer Zeit wieder einmal ein Auftritt als Hauptdarsteller. Zuletzt war der 48-Jährige ausschließlich in Nebenrollen zu sehen: In "John Q." spielte er neben Denzel Washington einen Polizeichef, in "Blow" den Vater von Johnny Depp und in "Hannibal" das FBI-Ekel Krendler.
In "Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!" stahlen im zwei weibliche Hollywood-Hochkaräter die Schau: Zwar durfte er Sigourney Weaver zu einem Schäferstündchen überreden und Jungstar Jennifer Love Hewitt in den Hafen der Ehe zwingen. Die Protagonisten des Filmes waren aber eindeutig seine Berufs-Kolleginnnen.
Ob er in "Family of the Year" so prominente Unterstützung erhält, wie in seinen letzten Filmen, ist noch nicht bekannt. Regie führt Joel Zwick, der für "My Big Fat Greek Wedding" verantwortlich zeichnet.
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