Studioriese Paramount will nicht mehr mit Superstar Tom Cruise arbeiten, da dieser sich zu viele peinliche Auftritte geleistet habe.... http://images.kino.de/newspics/770/214770_1/b150x150.jpg Rausschmiss für Cruise

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Schlammschlacht

Rausschmiss für Cruise

Die Nachricht schlug in Hollywood ein wie eine Bombe.

Großansicht Nicht mehr erwünscht: Tom Cruise (Foto: Kurt Krieger)

Nicht mehr erwünscht: Tom Cruise (Foto: Kurt Krieger)

Nach vierzehn Jahren Zusammenarbeit und Erfolgen wie "Vanilla Sky" der "Mission: Impossible"-Trilogie und "Krieg der Welten" feuert Studioriese Paramount seinen Superstar Tom Cruise. "So sehr wir ihn auch als Mensch schätzen", erklärte Studioboss Sumner Redstone, "sein Verhalten in letzter Zeit war einfach inakzeptabel für Paramount." Diese Begründung für die Rote Karte an Cruise ist dabei die größere Sensation als die Trennung selbst.

Die Medien haben sich zwar schon lange auf Cruise eingeschossen: Zum einen hatte Cruise seine Beziehung zu Katie Holmes immer wieder auf peinlichste Weise in der Öffentlichkeit breitgetreten - er war bei Oprah Winfrey auf Möbeln herumgehopst, wollte nach der Geburt der gemeinsamen Tochter die Plazenta essen und versteckte später das Neugeborene.

Dazu machte sich Cruise auch immer häufiger für die umstrittene Scientology-Sekte stark. Das gipfelte darin, dass er pauschal die Anwendung von Psychopharmaka verteufelte.

Tom nervt einfach!

Beobachter vermuten den Hauptgrund für den Rausschmiss aber im nachlassenden Interesse der Fans. "Mission: Impossible III" wurde von einstigen Cruise-Anhängern offen boykottiert und bei der Verleihung der Goldenen Himbeeren für die schlechtesten Leistungen Hollywoods wurde für Tom gar eine neue Kategorie geschaffen: "das nervigste Klatschspaltenthema".

Filme mit Hollywoods ehemaliger Nummer eins spielen zwar weltweit trotzdem noch Hunderte Millionen Dollar ein, aber den Studios bleibt durch die enormen Gagen und exklusiven Gewinnbeteiligungen des Superstars unterm Strich gar nicht soviel übrig - offenbar zu wenig, um sich auch noch mit Toms zahlreichen Eskapaden herumärgern zu wollen.

Die Geschäftspartnerin und Vertraute von Tom Cruise, Paula Wagner, nannte Paramounts Verhalten in einer ersten Reaktion "unglaublich und respektlos". Schließlich stamme ein Drittel aller Paramount-Einnahmen der letzten sechs Jahre aus Filmen mit Tom Cruise. Wagner ließ prompt verkünden, man habe jetzt 100 Millionen Dollar aus Geldanlagen flüssig gemacht und werde ab sofort eigene Wege gehen - mit einem neuen Studio!

Im Klartext: Tom schmollt.

sun, Los Angeles, 23.08.2006, 13:11

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