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Programm für Perspektive Deutsches Kino

Ein Drittel der Filme in der Berlinale-Reihe Perspektive Deutsches Kino sind Dokumentarfilme.

Bei der Reihe Perspektive Deutsches Kino ist Doku Trumpf (Foto: Berlinale)

Bei der Reihe Perspektive Deutsches Kino ist Doku Trumpf (Foto: Berlinale)

Nachdem im Dezember vergangenen Jahres bereits sechs Filme für die Berlinale-Reihe Perspektive Deutsches Kino bekannt gegeben wurden, ist das Programm jetzt durch die Nennung weiterer sechs Filme komplettiert worden. Dabei handelt es sich um die vier Dokumentarfilme "Zirkus is nich" (Regie: Astrid Schult), "Prinzessinnenbad" (Regie: Bettina Blümner), "Osdorf" (Regie: Maja Classen) und "Von einem der auszog - Wim Wenders' frühe Jahre" (Regie: Marcel Wehn) sowie die beiden Spielfilme "Memoryeffekt" (Regie: Claudia Lehmann) und "Hotel Very Welcome" (Regie: Sonja Heiss).

Insgesamt umfasst das Programm der Berlinale-Reihe Perspektive Deutsches Kino damit vier Dokumentar- und acht Spielfilme. "Dass ein Drittel des Programms der Perspektive aus starken Dokumentarfilmen besteht, bestätigt einen erfreulichen Trend im deutschen Kino, den die Berlinale seit ein paar Jahren bewusst und aktiv unterstützt. Dass darüber hinaus indes zwei Drittel der Filme des Programms von Frauen gemacht wurden, ist ein Trend, den wir liebend gerne auch in Zukunft unterstützen würden", kommentiert Festivalchef Dieter Kosslick die Filmauswahl.

Bei den Spielfilmen interessierten sich die Regisseure der Berlinale-Nachwuchsreihe in diesem Jahr besonders für alltägliche und psychologische Grenzsituationen und dafür, wie man diese kinogerecht erzählt. In "Autopiloten" des dffb-Absolventen Bastian Günther finden vier Männer zu sich selbst. Dass dieser Weg über das enge Autobahnnetz des Ruhrgebiets führt, halte die Geschichten nicht nur geografisch, sondern auf wundersame Weise auch emotional zusammen, schwärmen die Programmer in der aktuellen Pressemitteilung. In Ben von Grafensteins Dreiecks-Drama lässt sich die Heldin dagegen auf einen "Blindflug" der Gefühle ein. In "Alle Alle" von Pepe Planitzer sieht sich ein glückloser Kleinunternehmer in einem brandenburgischen Dorf urplötzlich mit jeder Menge angenehmer, aber auch katastrophaler Überraschungen konfrontiert. "Was am Ende zählt" von Julia von Heinz sei dagegen ein aufregendes Teenager-Drama um zwei höchst unterschiedliche Mädchen.

jom/zim, Berlin, 18.01.2007, 12:00

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