Nackte Wahrheit
Ob sich die gestrengen Herren der Academy wirklich derart von einem nackten Popo beeindrucken lassen?
Zugegeben, der verlängerte Rücken von Eva Mendes gehört zu den formschönsten Naturereignissen dieses Planeten. Aber dass ihre entblößten Hinterbacken Denzel Washington erst seinen Oscar verschafft haben sollen, scheint doch ein wenig hoch gegriffen. Eva selbst ist von der Wirkung ihrer Rückansicht jedenfalls überzeugt. Auf das Thema Nacktszenen angesprochen, hat sie Folgendes zu Protokoll gegeben: "Ich ziehe mich nicht einfach so zum Spaß aus. Das letzte Mal habe ich es mit Denzel Washington getan - und der hat dafür einen Oscar gewonnen."
Gemeint ist eine der Schlüsselszenen des Actiondramas "Training Day", mit dem Mendes ihre Filmkarriere überhaupt erst in Schwung brachte. Denzel Washington ist darin als korrupter Cop gerade mit seiner Gespielin - Eva Mendes - in den Laken zugange, als Washingtons Partner, gespielt von Ethan Hawke, hereinplatzt und sich gegen ihn wendet. Dabei ist Mendes ganz namensgemäß im Evasgewand zu sehen.
In dem Interview fügte die rassige Schöne noch an, dass Denzel seinen lang ersehnten Goldjungen schon irgendwie für den ganzen Film bekommen habe und nicht nur für die eine Szene. Doch sie meint dennoch mit ihrer Textilfreiheit ein wichtiges Stück dazu beigetragen zu haben. Wie anders wäre sonst zu erklären, dass sie für ihre nächste Hüllenlosigkeit im Superheldenkracher "The Spirit" gefälligst besser gewürdigt werden möchte.
"Wenn der auch einen Oscar gewinnt, will ich zumindest erwähnt werden", tönt Mendes. Sie spielt in der Verfilmung des Kultcomics die Gaunerbraut Sand Saref, eine Jugendliebe des Titelhelden, die jetzt aber auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Und wieder zeigt sie dabei ihren Popo - allerdings unfreiwillig, wie sie beteuert: "Die Szene sollte sich eigentlich komplett im Schatten abspielen und ich nur als Silhouette zu sehen sein. Doch als ich mir den fertigen Ausschnitt ansah, konnte man ganz klar meine Haut sehen und definitiv meinen Hintern. Aber zum Glück ist Sand Saref in dem Film eine so starke Frau, dass mir das Ganze sogar Selbstvertrauen gegeben hat."
Wie ein schüchternes Mauerblümchen hat sie allerdings auch vorher nicht gerade gewirkt...
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