Bond-Bluff
Es wurde gemunkelt, spekuliert, debattiert und im Trüben gefischt - wie es scheint, aber völlig umsonst. Brosnan bleibt Bond, und das wohl noch für eine ganze Weile.
In den vergangenen Jahren gab es wohl kaum einen männlichen Schauspielstar zwischen 25 und 40, der nicht irgendwann als Nachfolger von Pierce Brosnan gehandelt wurde. Einige Gerüchte verschwanden schon nach kurzer Zeit von selbst, andere hielten sich hartnäckig. Glaubt man den neuesten Unkenrufen, war das ewige Hin und Her allerdings nur die geschickt inszenierte Rahmenhandlung eines "ganz normalen" Gehaltspokers.
Das große Rätselraten um die Brosnan-Nachfolge - alles nur heiße Luft? Ein Insider ist felsenfest davon überzeugt: "Alles, was es in den letzten Jahren zu lesen gab, waren Tricks und Finten der beiden Lager. Brosnan, seine Berater und die Produktionsfirma Eon haben gezockt - so wie früher Roger Moore und Eon-Urgestein Albert "Cubby" Broccoli."
Der ehemalige 007-Darsteller hatte mehrmals angekündigt, seinen Job als Top-Spion im Dienste ihrer Majestät an den Nagel hängen zu wollen, kam dann aber doch immer wieder zurück. Und diesmal laufe es nicht anders, will der bestens informierte Bond-Kiebitz wissen. Es gehe lediglich um den schnöden Mammon - dabei säße Brosnan allerdings am längeren Hebel.
"Bei Sony, dem neuen Eigentümer des Bond-Studios MGM, plant man nach wie vor mit Pierce. Mit einem unbekannten Hauptdarsteller könnten sie viel verlieren, ebenso mit einem unpopulären. Sie wissen, dass man diese Rolle nicht mit jedem Schauspieler besetzen kann."
Zwar haben bislang weder Brosnan, noch Sony, noch der Broccoli-Clan eine weitere Zusammenarbeit bestätigt. Alles andere wäre mittlerweile aber mehr als eine große Überraschung.
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