Geisterstunde
Auch ein Meister der großen Inszenierungen braucht hin und wieder mal ein Päuschen.
Und Regisseur Peter Jackson hätte sich selbiges redlich verdient: Mehrere Jahre arbeitete der Neuseeländer an der "Herr der Ringe"-Trilogie und übernahm neben der Regie auch noch die Produktion der Trilogie der Superlative. Doch schon dreht Jackson das Remake von "King Kong" mit Naomi Watts und Adrien Brody in den Hauptrollen.
Und noch während er den gigantischen Affen wieder auferstehen lässt, sieht sich Jackson bereits nach neuen Projekten um. Dabei erregte die geplante Romanverfilmung "The Lovely Bones" seine Aufmerksamkeit. Das Buch von Autorin Alice Sebold soll für die Leinwand adaptiert werden und wie es scheint, interessiert sich Jackson für den Job des Drehbuchautors.
"The Lovely Bones" wird aus Sicht der 14-jährigen Susie erzählt, die vergewaltigt und ermordet wurde. Vom Himmel aus blickt sie auf die Erde herab und beobachtet, wie ihre Familie versucht, mit dem Verlust der Tochter fertig zu werden. Dabei verliert sie auch ihren Mörder nicht aus den Augen, ebenso wie den traurigen Polizisten, der in ihrem Mordfall ermittelt.
Da Jackson mit der Verfilmung von J. R. R. Tolkiens Trilogie bereits sein Händchen für Literaturadaptionen bewiesen hat, könnte er den Zuschlag für das Mystery-Drama durchaus bekommen. Auch seine Drehbuchkolleginnen vom "Herr der Ringe"-Projekt, Philippa Boyens und Jacksons Frau Frances Walsh, werden als Co-Autorinnen gehandelt.
Bisher beschränken sich die Gerüchte nur auf Jacksons Funktion als Drehbuchautor, doch der Regiestuhl für dieses Projekt ist noch nicht besetzt. Vielleicht lässt sich der 42-Jährige ja noch überreden, sich wieder mit Haut und Haaren in den Dreh einzubringen.
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