Drama
Die Auswahl für den Wettbewerb der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin ist abgeschlossen.
Die Auswahl für den Wettbewerb der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin (8. bis 18. Februar) ist abgeschlossen. Das Wettbewerbsprogramm umfasst 26 Filme, darunter 19 Weltpremieren, sechs internationale Premieren und eine europäische Premiere. Vier Filme werden außer Konkurrenz präsentiert.
Als Abschlussfilm hat Dieter Kosslick nun "Angel" ausgewählt, François Ozons erster komplett in englischer Sprache gedrehter neuer Film, der als französisch-belgisch-britische Ko-Produktion entstand.
Er spielt im England des beginnenden 20. Jahrhunderts und schildert den Aufstieg und Fall einer jungen Frau, die aus einfachen Verhältnissen stammt und als Schriftstellerin bis in die höchsten Schichten der Gesellschaft vordringt. Neu hinzugekommen zu den bereits bekannten Titeln sind u.a. zwei Titel aus Lateinamerika "O ano em que meus pais saíram de férias" von Cao Hamburger (Brasilien/Argentinien) und "El otro" von Ariel Rotter (Argentinien/Frankreich/Deutschland), der zu den Förderprojekten des World Cinema Fund gehört.
Aus Israel kommt "Beaufort" von Joseph Cedar, aus China "Tu ya de hun shi" (Tuya's Marriage) von Wang Quan'an sowie "Ping Guo" (Lost in Beijing) von der Regisseurin Li Yu. Als koreanisch-französischer Wettbewerbsbeitrag startet "Hyazgar" (Desert Dream) von Zhang Lu. Zu den nordamerikanischen Beiträgen gesellt sich das Independentdrama "When a Man Falls in a Forest" von Ryan Eslinger, ein in der Provinz angesiedeltes Drama mit Sharon Stone. Starbesetzung (Cate Blanchett und Judi Dench) bietet auch "Tagebuch eines Skandals" von Richard Eyre, der außer Konkurrenz läuft.
Aus Großbritannien wurde ferner "Hallam Foe" eingeladen, mit dem David Mackenzie nach "Asylum" ("Stellas Versuchung") in den Wettbewerb zurückkehrt. Als Mitternachtsvorführung außer Konkurrenz läuft Zack Snyders "300", die Verfilmung eines Frank-Miller-Comics über die Schlacht der Spartaner gegen die Perser.
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