Nominierung
Keiner guckt die Oscars, wenn sein Lieblingsfilm nicht dabei ist...
In Zukunft sollen auch Fan-Lieblinge wie Batman durch die Oscar-Gala flattern dürfen (Foto: Warner)
So lautet zumindest die Theorie von Sid Ganis, dem Präsidenten der Academy of Motion Picture Arts & Sciences, die alljährlich die begehrten Goldjungs vergibt. Besonders bei der letzten Verleihung war die Enttäuschung vieler Filmfans groß, dass der Batman-Knaller "The Dark Knight" nicht als bester Film nominiert wurde - obwohl er in den USA mit Ticketverkäufen von über 500 Millionen Dollar der absolute Publikumsrenner war.
Nun sollen statt fünf Filmen gleich zehn für den wichtigsten Oscar nominiert werden. "Ich hoffe, dass damit auch populärere Filme dabei sind und sich mehr Menschen für die Oscar-Show interessieren", begründet Sid Ganis die Entscheidung folgerichtig. Diese Regelung galt übrigens auch schon bis zum Jahr 1943, als "Casablanca" den begehrten Preis gewann. In allen anderen Kategorien bleibt es bei fünf Nominierungen, bzw. drei in den kleineren wie Make-up oder Spezialeffekte. Bekanntgegeben werden die Nominierten am 2. Februar 2010, die nächste Oscar-Verleihung findet dann am 7. März im Kodak Theatre in Los Angeles statt.
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