Training für Nachfolger von Mel Gibson
Tom Hardy übernimmt Mel Gibsons Kultfigur "Mad Max". Dabei denkt er an mies gelaunte Raubtiere ...
Der neue "Mad Max" hat Erfahrung mit Selbstjustiz: Tom Hardy war auch schon "Bronson" (Foto: Kinowelt)
Noch fuhrwerkt Tom Hardy in den Träumen anderer Leute herum. "Inception", ab 29.07. mit ihm im Kino, könnte Kritikern zufolge das neue "Matrix" werden. Aber bald schon wird Tom Hardys eigener Traum wahr. Der hünenhafte Brite wird im Upgrade eines 1973er Ford Falcon XB Coupe über australischen Asphalt donnern: Hardy ist der neue "Mad Max". Mit Wut, Schweiß und Vollgas bereitet er sich auf den Dreh zu "Mad Max - Fury Road" vor.
"Ich bin auf dem Weg nach Australien" berichtet Tom Hardy", und beginne dort mit dem Stunt- und Actiontraining. Das wird drei oder vier Monate dauern, sieben Tage die Woche. Es geht um die harten Sachen, all den furchtbaren Scheiß." Die Dreharbeiten für "Mad Max - Fury Road" sind auf satte neun Monate angesetzt.
Tom Hardy legt seinen Auftritt in Mel Gibsons Stiefeln ziemlich animalisch an: "Stellt Euch einen hungrigen Wolf vor," beschreibt er den "neuen Mad Max", "oder eine Katze, die ihr in die Badewanne stecken wollt. So werde ich wirken, wie ein wütender Puma: Hungrig und gefährlich! Der Typ ist gar nicht gut drauf und diese Wirkung muss ich unbedingt hinbekommen."
Über "Mad Max - Fury Road" berichtet Tom Hardy, was die Fans auch erwarten: "Dicke Trucks, gewaltige Crashs, mächtige Explosionen und viel Gewalt. Die Geschichte bekommt eine neue Struktur, aber vom alten "Mad Max" bleibt noch eine Menge übrig. Wir setzen ihn in der gleichen Welt ab, aber mit einem Upgrade von 30 Jahren. Er wird einer von heute sein.
Wer mal erleben will, wie Hardy das Tier von der Kette läßt, sollte sich "Bronson" ansehen. Darin spielt er nach einer wahren Geschichte einen Verbrecher, der sich hinter Gittern in Charles Bronson verwandelt. Noch kein "Max", aber ziemlich "Mad".
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